Rückgang Privat- und Unternehmensinsolvenzen November 2012

Privat- und Unternehmensinsolvenzen-


Die Anzahl der Insolvenzen von Verbrauchern und Unternehmen sind im November 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen. Dennoch registrierten die Gerichte einen deutlichen Anstieg der durch Gläubiger geforderten Summen.

Weniger Firmen- und Privatpleiten im Herbst 2012

Insolvenzen
Weniger Insolvenzen
Bild: Kreuznacher Zeitung / pixelio.de

Die Firmenpleiten sind im November 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich zurück gegangen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) zählte im November 2012 insg. 2.211 Unternehmensinsolvenzen. Damit ging die Anzahl gegenüber November 2011 um 7,5% zurück.

Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen (Privatinsolvenz) war um 3,4% niedriger (8.382 Fälle) als noch im Vergleichsmonat November 2011.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen von Nachlässen und weiteren privaten Schuldnern betrug im November 2012 12.635 Fälle und somit um 4,2% weniger als noch im Vorjahresmonat.

Die Gerichte bezifferten für den Nov. 2012 die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger auf 4,2 Milliarden Euro. Im November 2011 lag der Betrag bei 2,4 Milliarden Euro. Den Grund für die Diskrepanz zwischen der gesunkenen Anzahl der Insolvenzen und den angestiegenen Forderungen wäre dadurch zu erklären, dass die Gerichte im Nov. 2012 eine höhere Anzahl von „wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen“ registrierten als noch ein Jahr zuvor.

Über den Zeitraum zwischen Januar und November 2012 wurden 26.419 Unternehmensinsolvenzen (Rückgang um -4,3% gegenüber Vorjahreszeitraum) und 91.337 Verbraucherinsolvenzen (-3,9%) registriert. Im Gesamten meldeten die Gerichte 140.526 Insolvenzen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Reduzierung um -4,2%.

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