Prophezeiter „Börsen-Crash“ blieb nach Trumps Wahlsieg aus

Finanzmärkte-


Die Finanzmärkte reagierten nach dem Ausgang der US-Wahlen nicht gerade derartig, wie es eine ganze Riege von Finanzmarkt-Experten erwartete. Steigende Kurse nach Hillary Clintons Sieg und derbe Rückfälle nach Donald Trumps Triumph lauteten die Prognosen. Der „Tag danach“ sieht allerdings ganz anders aus.

Der „Crash“ blieb aus. Dafür gingen die Preise hoch

Weltkonjunktur
Das Crash-Szenario blieb bisher aus

Offenbar handelte es sich mit den Vorhersagen zahlreicher Finanzmarkt-Analysten um das Auftragen schwarzer Farbe an die Wand. So wie die Mainstreams gegen den Präsidentschaftskandidaten Trump wetterten, so prophezeiten die pessimistisch eingestellten Analysten große Einbrüche in den Finanzmärkten nach dessen Wahlsieg.

Der Blick auf die Preisentwicklungen kurz nach dem Wahlsieg Trumps zeigt jedoch ein ganz anderes Bild. Der wichtige Leitindex Dow Jones Industrial wurde von den Markt-Propheten nach dem Wahlsieg des Republikaners im tiefroten Bereich gesehen. Allerdings erfreuten sich die teilnehmenden Marktakteure bisher an ordentliche Gewinne. Der Index stieg innerhalb weniger Stunden um 1,4 Prozent an.

Weitere Indizien wiesen die gleiche Richtung auf. Von einem Niedergang ist nichts zu sehen, weder an der Wall Street, noch an weiteren internationalen Handelsplätzen.

Sogar der Goldpreis wählte die entgegengesetzte Richtung. Statt einem ordentlichen Anstieg des Goldpreises ging es ein Stück nach unten. Die Motivation für einen steigenden Goldkurs fehlte aufgrund des ausgebliebenen „Crashs“ und bei dieser Gelegenheit nahm so mancher Goldmarkt-Teilnehmer auch gleich seinen Gewinn mit.

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