Nach Berliner Anschlag: Bundesbürger verlangen mehr Überwachung

Terror-


Die Bundesbürger verlangten nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt nach mehr Überwachung durch Videokameras und eine Aufstockung der Polizeikräfte. Für den Bundesinnenminister kann die Umsetzung erhöhter „Sicherheitsmaßnahmen“ offenbar nicht schnell genug gehen.

Sicherheitspolitik als „Verpflichtung“ gegenüber dem Bürger

Überwachungskamera
Mehr Kameras für die (vermeintliche) Sicherheit

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt nehmen die Dinge zur vermeintlich mehr Sicherheit ihren Lauf. Nach eine jüngsten YouGov-Umfrage seien die Bundesbürger für die Aufstockung der Sicherheitskräfte sowie einen vermehrten Einsatz von Videoüberwachung.

Die Deutschen verlangten nach mehr Überwachung. Demnach befürworten 73 Prozent der Befragten mehr Polizeikräfte und 61 Prozent eine bessere Ausstattung der Polizei. Mit 60 Prozent befürwortete mehr als die Hälfte der Bundesbürger eine verstärkte Überwachung öffentlicher Plätze mit Videokameras.

Bundesinnenminister De Maizière erinnerte den Berliner Senat lt. BAMS an das am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Gesetz zur erleichterten Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen. Damit werde ein wichtiger Beitrag zur Kriminalitätsbekämpfung geleistet. Der Innenminister kritisiert die „zögerliche Haltung“ des Berliner Senats.

Anlass für die eilige Handlung der Bundesregierung ist der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Der Markt sei nicht von Videokameras überwacht worden. Die Frage, ob „ein Dutzend“ Videokameras den mit einem LKW durchgeführten tödlichen Anschlag verhindert hätten, wird allerdings erst gar nicht gestellt.


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