Mehr Beschäftigung trotz rückläufige Export- und Konjunktur-Erwartungen

Konjunktur-


Die Firmenmanager und Marktanalysten sehen auf die deutsche Wirtschaft kleinere bis größere Probleme zukommen. Doch in den Personalabteilungen der Unternehmen scheint die vorausgesagte Stagnation noch nicht angekommen zu sein. Die Einstellungsbereitschaft der Firmen sei lt. ifo-Institut angestiegen.

Weniger Aufträge, aber mehr Personal

Industrie
Konsumgüter-Industrie will neue Mitarbeiter einstellen

Die prognostizierten Wachstumsraten wurden regelmäßig nach unten korrigiert und der Weitblick der Firmenmanager zeigt ein düsteres Bild. Gegenwärtige Lage, Auftragslage und Exporterwartungen, alles Bereich wo der Pessimismus zunimmt. Damit sollte es eigentlich auch um den Arbeitsmarkt relativ schlecht bestellt sein. Nicht so in der Bundesrepublik. Die Bereitschaft der deutschen Wirtschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, sei lt. dem Beschäftigungsbarometer des Münchner ifo-Instituts im August 2016 sogar angestiegen. Der Index kletterte von 108,1 Punkte im Vormonat auf 108,7 Punkte im August. Die Industrie macht dabei keine Ausnahme. Trotz der Sorgen um die Brexit-Entscheidung will diese Branche demnach neue Mitarbeiter einstellen.

Die Produzenten von Konsumgütern seien in der Industrie-Branche besonders eifrig bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Das Personal aufstocken wolle auch die Bauwirtschaft. Diese Sparte profitiere nach wie vor vom anhaltenden Boom. Aufstrebende Tendenzen auch im Dienstleistungssektor sowie im Handel.


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