Januar & Februar 2017 mehr abgearbeitete Asylanträge

Migrationskrise-


Im Vorjahresvergleich waren in den Monaten Januar und Februar 2017 die Zahl abgearbeiteten Asylanträge deutlich höher und die Zahl der neu gestellten Anträge niedriger. Die meisten Asylsuchenden stammten aus Syrien.

573 Zugewanderte mit unbekannter Herkunft

Hunger
Rund 142.000 Entscheidungen über Asylanträge

Im Februar 2017 stellten lt. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt 16.568 Menschen einen Asylantrag. In den ersten beiden Monaten lag die Anzahl der gestellten Asylanträge bei 37.074.

Im gleichen Zeitraum im Vorjahr wurden demnach 120.642 Asylanträge gestellt. Ein Rückgang um 69,3 Prozent.

Die Behörde entschied in den Monaten Januar und Februar über 142.139 Asylanträge. Im Vergleich zum gleichen Vorjahres-Zeitraum 41.162 Entscheidungen mehr, bzw. ein Anstieg um 40,8 Prozent.

Gleichzeitig wurden in der Bundesrepublik von 31,481 Zugewanderten neue Asylanträge gestellt, davon 16.568 Anträge im Monat Februar.

Im Februar 2017 betrafen die meisten abgearbeiteten Asylanträge Zugewanderte aus Syrien (3.305), Afghanistan (1.576), Irak (1.478) und Eritrea (1.087).

Die höchsten Zuwanderungen waren im Februar aus Syrien (3.533), Irak (1.387), Eritrea (1.017) und Afghanistan (951). Bei 573 neu Zugereisten gilt das Herkunftsland als ungeklärt.


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