Griechenlands Wirtschaft ist im Jahr 2016 geschrumpft

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Die Wirtschaft Griechenlands schrumpfte im Jahr 2016 um „nur“ 0,05 Prozent. Eine Erfolgsmeldung. Die Prognosen gingen von 0,5 Prozent aus. Im letzten Quartal betrug der Rückschritt auf Jahressicht 1,1 Prozent.

Griechenland-Retter besonnen sich eines Besseren

Griechenlandkrise
Prognosen stets optimistisch ausgerichtet

Griechenlands Wirtschaftsentwicklung entspricht nicht den Vorstellungen und den daraus entwickelten Prognosen der Gläubiger. Dennoch gilt die konjunkturelle Entwicklung als ein Erfolg. Im letzten Quartal 2016 schrumpfte die griechische Wirtschaft auf Jahressicht um 1,1 Prozent, so die hiesige Statistikbehörde Elstat. Gegenüber dem Vorquartal schrumpfte die Wirtschaft um 1,2 Prozent.

Das gesamte Jahr 2016 schloss die griechische Wirtschaft mit einem Minus von 0,05 Prozent ab. Die „Griechenlandretter“ gingen von einem Minus um 0,5 Prozent aus. Deshalb wird der geringfügige Rückschritt als ein Fortschritt angesehen.

Wie die Gläubiger und Finanzminister der Euro-Länder jemals zur Vorstellung kamen, dass Griechenland in den kommenden Jahren einen Primärüberschuss von 3,5 Prozent des BIP erreichen werde, dürfte ein allgemeines Rätsel bleiben. Zumindest war diese Größe eines der Voraussetzungen für die Freigabe des dritten Kreditpakets von bis zu 86 Milliarden Euro. Inzwischen besonnen sich die Kreditgeber eines Besseren und kamen von dieser Vision ab. Im Gegenzug diskutiert man über weitere Entlastungen bei den angehäuften Altschulden.


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