Griechenland sucht liquide Mittel bei eigenen Botschaften und Konsulaten

Griechenlandkrise-


Griechenlands Regierung entdeckte in ihren Botschaften und Konsulaten weitere Restposten für dringend benötigte Liquidität. Athen forderte die Landesvertretungen zur Rücküberweisung zur Verfügung stehender Gelder auf. Am Freitag gab es ohnehin Verzögerungen bei der Auszahlung von Gehältern und Renten.

Geldkassette

Jeder einzelne Euro zählt. Athen ruft Gelder von eigenen Landesvertretungen ab

Jeder Restposten Geld zählt – Athen schürft bei eigenen Botschaften

Die Gehälter und Renten sind in Griechenland noch rechtzeitig am Freitag ausgezahlt worden, allerdings mit einer erheblichen Verzögerung für die Mitarbeiter bei „OPEKEPE“, die Regierungsabteilung für die Auszahlung von Agrarsubventionen. Griechenlands Finanzministerium begründete die Auszahlung erst am Freitagabend aufgrund einer technischen Panne, wie Ekathimerini berichtete. Doch die eingeleiteten Maßnahmen der griechischen Regierung, um noch aus allen möglichen „Himmelsrichtungen“ irgendwie Geld zu beschaffen, lässt auf eine Beinahe-Pleite schließen.

Das Außenministerium ordnete am Freitag sämtliche griechischen Botschaften und Konsulate an, jegliche überschüssige Einnahmen an Athen zurück zu überweisen. Ein bisher beispielloses Vorgehen, nachdem bereits die lokalen Regierungsstellen des Landes zur Überweisung sämtlicher Barbestände an die Zentralbank aufgefordert wurden.





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