Geordneter Brexit erneut abgeschmettert

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Das Parlament Großbritanniens hat den vermeintlich finalen geordneten Brexit abgeschmettert. Ein harter EU-Ausstieg ist dennoch unwahrscheinlich. Daher dürften die Beteiligten eher mehr Zeit ins Land verstreichen lassen.

Das Gras rund um den Brexit wächst immer höher

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Die Lust am Brexit tendiert gegen Null

Die EU-Kommission und die britische Premierministerin Theresa May handelten quasi als finalen Versuch noch ein paar Zusatzvereinbarungen zum bevorstehenden Brexit aus. Die vorangegangenen Bedingungen für den Austritt Großbritanniens EU-Austritt galten in London als inakzeptabel. Nun stand die Abstimmung zum neuen Bedingungs-Paket an und das britische Parlament erteilte erneut eine Abfuhr. Damit ist es nach wie vor offen, ob es am 29. März zu einem sog. harten Brexit kommt, oder die Option einer Fristverlängerung umgesetzt wird. Ein Verschieben des Brexits ist jedoch wahrscheinlicher, da der EU-Austritt ohne Regelungen erstens auch erst den Segen des britischen Parlaments bedarf und zweitens der Brexit offenbar gar nicht wirklich angestrebt wird. Die EU-Kommission prüfte ohnehin schon die Variante, das Brexit-Gezerre bis zum Jahr 2021 zu verlängern. Da die Abstimmung des britischen Volkes vom 23. Juni 2016 über den EU-Austritt ohnehin schon fast drei Jahre her ist, würde es nicht überraschen, wenn bis 2021 das Gras über diese Angelegenheit schon derart hoch gewachsen ist, dass gar nicht mehr darüber gesprochen wird.



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