Fortgesetzte Abwanderung von den etablierten Printmedien

Medien-


Die Leser- und Gefolgschaft der großen Printmedien in der Bundesrepublik wandern unvermindert von ihren ehemaligen Informationsquellen ab. Die Absatzzahlen sanken im dritten Quartal deutlich ab.

Ausweichen auf Online- und Alternativ-Angebote

Zeitungen
Gunst für 'Leitmedien' sinkt weiter ab

Die etablierten Medien verlieren immer mehr an Leser- und Gefolgschaft. Doch ganz nach dem Motto: „Die Musik wird gespielt bis zum vollständigen Untergang“, posaunen die „politisch korrekt“ ausgerichteten Nachrichten- und Meinungs-Bereiter unbeirrt weiter und versuchen ihre Berichterstattung aus aller Welt als neutral verkaufte Positionen an Mann und Frau zu bringen.

Im Laufe des dritten Quartals 2016 rutschten die Absatzzahlen der meisten „großen Zeitungen“ lt. Aufstellung des IVW gegenüber dem Vorjahr weiter ab. Allen voran die FAS mit -11,2 Prozent.

Die Bild verlor im erfassten Zeitraum -10,9 Prozent ihrer ehemaligen Leserschaft, gefolgt von Berliner Zeitung (-10,1 %), Neues Deutschland (-9,3 %), Stern (-8,4 %), BamS (-8,1 %), Die Welt (-5,3 %), Focus (-5,2 %) und Spiegel (-5,0 %).

Ebenfalls Verluste an „treuen Gläubigern“ mussten die Welt am Sonntag (-4,9 %), Tagesspiegel (-3,7 %), Süddeutsche Zeitung (-3,7 %), F.A.Z. (-3,6 %), taz (-1,8 %) und Die Zeit (-1,2 %) hinnehmen.

Zu den Zeitungen mit Zugewinnen bei der Leserschaft gehörten Freitag (+3,7 %) und Junge Freiheit (+18 %).


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