Fitch entzieht Finnland die höchste Bonitätsnote

Eurokrise-


Finnland verliert im Hause Fitch die höchste Bonitätsnote „AAA“. Das Ratingunternehmen setzte die Kreditwürdigkeit des Euro-Mitgliedslandes um eine Stufe nach unten.

Daumen runter

Wenn die Konjunktur nicht permanent wächst, geht die Top-Bonität verloren

Finnlands Wirtschaft ohne Wachstumssignale

Am Freitag entzog das Ratinghaus Fitch Finnland die Bestnote. Der Ausblick sei „stabil“. Damit dürfte so schnell mit keiner weiteren Abstufung zu rechnen sein.

Fitch begründete diesen Schritt mit dem fehlen der Signale, die auf ein beschleunigtes Wachstum der Wirtschaft hinwiesen. Auf mittelfristige Sicht bleibe die Konjunktur Finnlands eher schleppend. Dies wirke sich auf die Schuldenentwicklung des Landes negativ aus.

Mit der Begründung der Ratingagentur ist wieder einmal belegt, dass ein Verbleiben der Konjunktur auf gleichem Niveau nicht ausreichend ist, um die Schulden hinreichend bedienen zu können. Es ist zwingend ein Wachstum notwendig. Dieses Dogma liegt schlicht darin begründet, dass leistungsfreie Zinsen und Zinseszinsen den Schuldenstand weiter aufblähen, wenn das buchstäblich aus dem Nichts geschaffene Schuldgeld nicht durch zusätzliche Wertschöpfung der Arbeitnehmer ausgeglichen werden kann.





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