EZB senkt Leitzins auf 0,15% und führt Negativzins ein

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Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins auf 0,15 Prozent gesenkt und markiert damit ein neues historisches Tief in der Eurozone. Gleichzeitig gilt ab dem 11. Juni 2014 ein Negativzins von -0,1 Prozent für die Geldeinlagen der Großbanken.

EZB

Erstmals gibt es in der Eurozone einen negativen Zinssatz

„Strafzinsen“ für Geldeinlagen bei der EZB

Was in der Finanzwelt erwartet wurde, trat auch ein. Die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss auf der Ratssitzung vom 05.06.2014 die Senkung der Leitzinsen in der Eurozone.

Der Hauptrefinanzierungszinssatz wird mit Wirkung zum 11. Juni 2014 von derzeit 0,25 auf 0,15 Prozent abgesenkt. Der Spitzenrefinanzierungszinssatz wird um 35 Basispunkte auf 0,40 Prozent reduziert. Der Zinssatz für die Einlagefazilität fällt um 10 Basispunkte auf -0,10 Prozent.

Der Negativzins („Strafzins“) wird somit Realität und stellt ein absolutes Novum in der Eurozone dar. Zahlreiche Ökonomen warnten vor diesem Schritt durch die EZB, da er keinen Effekt auf die Realwirtschaft haben werde, dafür aber zulasten der Sparer ginge.

Die EZB versucht offenbar mit „harten Bandagen“ gegen die niedrige Inflation und gegen den relativ starken Euro vorzugehen.





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