EZB Monatsbericht April 2013: „Nichts Neues aus dem Euroraum“

EU-Konjunktur-


Die Konjunktur in der Eurozone erfordert eine Menge Geduld bei den Menschen, die auf eine baldige Erholung im Wirtschaftsklima hoffen. Die Europäische Zentralbank bestätigte die hartnäckige Existenz dicken Nebels mit der starken Einschränkung zu Lichtblicken.

Wirtschaft im Euroraum wird 2013 schrumpfen

Wirtschaftsabschwung
Eurozone im Jahr 2013 auf Schrumpf-Kurs

Derzeit bestehen im Euroraum keine Anzeichen für eine Lichtung des trüben Wirtschaftsklimas. Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte am Donnerstag ihren jüngsten Monatsbericht mit dem auf einen gemeinsamen Nenner reduzierten Ergebnis, dass von einer Erholung der Konjunktur derzeit noch nicht die Rede sein könne.

Die prognostizierte (erhoffte?) wirtschaftliche Erholung im Eurogebiet könnte durch zwei Faktoren verzögert werden. Erstens sei eine weltweit reduzierte Nachfrage festzustellen und zweitens kämen immer mehr Euroländer vom Kurs der Strukturreformen ab. Weiterhin sei derzeit noch eine sehr schwache Arbeitsmarktsituation festzustellen.

Am gleichen Tag veröffentlichte Griechenlands Statistikbehörde (ELSTAT) die aktuellen Zahlen zur Arbeitslosigkeit und meldete mit der Arbeitslosenquote von 27%, bzw. über 64% bei jungen Leuten, einen neuen Rekordstand.

Die EZB sieht nach Analystenumfragen die Wirtschaft im Euroraum bis Ende 2013 um 0,4% schrumpfen.

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