EU will für Brexit gesalzene Rechnung ausstellen

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EU-Mitglieder können nicht einfach so abziehen, ohne eine „Austritts-Gebühr“ zu entrichten. EU-Haushaltskommissar Oettinger will den Briten eine gesalzene Rechnung präsentieren.

EU-Satzung: Mitgliedsgebühren und Austrittsgebühren

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Rund 60 Mrd. Euro soll der Brexit kosten

„Wer die EU verlassen will, muss teuer dafür bezahlen.“ So könnte die Botschaft an die EU-Mitgliedsländer lauten, indem an Großbritannien ein Exempel statuiert wird. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger will den Briten für ihr Austrittsgesuch eine gesalzene Rechnung servieren.

„Es wird wahrscheinlich auf einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag hinauslaufen“, so der EU-Kommissar dem Spiegel. Die einzelnen Posten der Austritts-Rechnung will Oettinger am Montag dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker vorstellen.

Als „Gebühr“ für den Brexit steht ein Betrag in Höhe von rund 60 Milliarden Euro im Raum.

Für Ende März plant Premierministerin Theresa May das Einreichen des offiziellen Austrittsgesuch. Damit beginnen auch die für mehrere Jahre angesetzten Verhandlungen zwischen London und Brüssel.


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