EU-Parlament will Autobahn-Maut erneut prüfen lassen

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Über die geplante Autobahn-Maut in der Bundesrepublik wird erneut diskutiert. Das EU-Parlament fordert von der EU-Kommission die erneute Überprüfung des Gebührensystems. Ein Mangel sei die kilometerunabhängige Berechnung.

EU-Parlament rügt Maut-Gebührensystem

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Die EU-Kommission lehnte die erste Fassung der Maut-Pläne in der Bundesrepublik ab, aufgrund der Diskriminierung von ausländischen PKW-Fahrern. Es wurde nachgebessert und final erhielt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Zustimmung. Nun folgt eine Rüge vom Europäischen Parlament. Die Abgeordneten bemängeln die derzeit geplante Erhebung von pauschalen Maut-Gebühren und fordern ein kilometerabhängiges Maut-System, so die Süddeutsche Zeitung.

Nach aktuellem Stand müssen Autofahrer eine einheitliche Mautgebühr in der jeweiligen Staffelung entrichten. Wie viele Kilometer das Fahrzeug auf der Autobahn hinterlegt, spielt dabei keine Rolle. Das EU-Parlament wolle nun die EU-Kommission dazu bewegen, die Maut erneut zu überprüfen.

Der Streit über die Autobahn-Maut scheint somit noch lange nicht beigelegt und deren tatsächliche Einführung noch nicht gesichert.


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