EU-Kommission & Medien laufen Sturm gegen Wallonie

Freihandelsabkommen-


Die EU-Kommission und die breiten Medien laufen Sturm gegen das „törichte“ belgische Wallonien. Obwohl „ganz Europa CETA wolle“, stellt sich die kleine Region einfach quer und blamiert damit die gesamte Europäische Union.

Hauen und Stechen um das Ceta Abkommen mit Kanada

EU-Werte
Das Ceta-Projekt auf der Waagschale

Das „Hick-Hack“ um das Freihandelsabkommen mit Kanada wird fortgesetzt. Die belgische Region Wallonie brachte mit der Verweigerung der Zustimmung die EU-Führung in Belgiens Hauptstadt Brüssel sowie fast die gesamte deutsche Medienlandschaft gegen sich auf. Nun stürzte sich EU-Parlamentspräsident Martin Schulz auf die Angelegenheit und versucht Paul Magnette, den Ministerpräsidenten von Wallonie, umzustimmen.

Kanadas Handelsministerin Freeland versuchte es vergeblich, brach die Verhandlungen ab und wollte bereits die Rückreise gen Heimat antreten. Die Medien bezeichneten dies als eine „Blamage für die EU“.

Die Medien sehen CETA vor dem Scheitern, weil sich Wallonie gegen dieses Freihandelsabkommen sperre und weiter Teile der EU-Bevölkerung feuern diese belgischen Region mit rund 3,5 Millionen Einwohnern leidenschaftlich an, um dem aufkommenden Druck Stand zu halten.

Wie weit so manche „Nachrichten-Übermittler“ von der Realität entfernt sind, zeigt u.a. die steile These „Ganz Europa will das Freihandelsabkommen CETA“ von n-tv. Die Europäische Union wiederholt als „ganz Europa“ zu bezeichnen ist stigmatisiert und das Ignorieren von Millionen entgegengesetzter Meinungen in der Bevölkerung reine Gewohnheit.


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