EU ist mit Moskau unzufrieden – Sanktionen wiederholt verlängert

Ukrainekrise-


Die EU verlängert die gegen Russland verhängten Sanktionen um mehr als ein halbes Jahr. Die Friedensbemühungen Moskaus für die Ost-Ukraine seien noch zu unzureichend.

Europa Russland

Moskau wird weiterhin für die Konfrontation zwischen Kiew und Separatisten bestraft

Das Minsker Abkommen scheint Kiew wenig zu interessieren

Der EU-Ministerrat beschloss eine weitere Verlängerung der verhängten „Strafmaßnahmen“ gegen Russland bis zum 31. Juli 2016. Der Friedensprozess in der Ukraine komme nur schleppend voran und maßgeblich verantwortlich dafür sei Moskau.

Das Minsker Abkommen müsse erst vollumfänglich erfüllt werden, damit von den Sanktionen abgesehen werden könne. Warum aber die EU die Verantwortung offenbar bei Russland sieht, obwohl mit Kiew und den sichtlich nicht kontrollierten „Freiwilligen-Bataillonen“ mindestens zwei weitere Parteien beteiligt sind, ist nur schwer nachvollziehbar.

Für Kiew ist es ein allzu leichtes Spiel, die Friedensprozesse in der Ost-Ukraine durch vereinzelte Scharmüzel gegen die „Volkswehren“ in Donezk und Lugansk zu sabotieren. Der erhobene Zeigefinger des Rates der Europäischen Union ist jedoch gegen Moskau gerichtet.





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