Dritter Schuldspruch gegen Bayer hat es in sich

Bayer – Monsanto –


Der nun dritte gegen Bayer gefällte Schuldspruch aufgrund der Auswirkungen des von Monsanto vertriebenen Unkrautvernichtungsmittel hat es in sich. Gut 2 Milliarden US-Dollar soll der Pharmakonzern im Fall 3 von über 13.000 weiteren hinblättern.

Bayer

Mit den bisherigen Millionen-Geldbußen handelte es sich nur um „Kleinigkeiten“

Mit Übernahme von Monsanto wurden die Klagen von der Kette gelassen

In einem weiteren Prozess in den USA befanden die Geschworenen Monsanto erneut schuldig, aufgrund des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat bei den im Fall betroffenen Klägern eine Krebserkrankung ausgelöst zu haben. Die nun den Klägern zugesprochene Entschädigungssumme hat es in sich. Nicht weniger als gut 2 Milliarden Dollar soll Monsanto, sprich Bayer als Ausgleichszahlung für die Krebserkrankung zahlen. Der Vorwurf gegen Monsanto wiegt nicht weniger schwer. Der Hersteller habe arglistig gehandelt und Unterdrückung oder Betrug ausgeübt. Nach dem ersten Urteil bei einem anderen Fall im vergangenen Sommer wurde Bayer zu ursprünglich 289 Millionen Dollar Entschädigung verdonnert, gefolgt von einem zweiten Fall mit einer Entschädigungssumme von 80 Millionen Dollar. Die Summe im dritten Fall kann als ein Quantensprung bezeichnet werden und scheint wohl klar darauf hinzuweisen, was auf Bayer angesichts der noch ausstehenden Fälle zukommen wird. Es sind nicht weniger als gut 13.000 bereits in den Startlöchern befindliche Klagen.

Die stückweise Zerlegung des Pharmariesen Bayer mit pünktlichem Beginn nach der Übernahme von Monsanto geht kräftig voran.

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