Deutsche Bank Chef-Ökonom sieht in Zuwanderer ein „Riesen-Glück“

Flüchtlingskrise-


Der im Jahr 2015 angehaltene Flüchtlingsstrom sei für Deutschland ein „Riesen-Glück“. Der Deutsche Bank Chef-Ökonom erkennt eine „enorme Chance“. Dafür müsse aber der aktuell geltende Mindestlohn weg.

Geringverdiener

Deutschland brauche Zuwanderung gegen Überalterung und für Wettbewerbsfähigkeit

„Kulturelle Blüte wie vor WW I könnte wieder erreicht werden“

Die Deutsche Bank ist das nächste „offizielle Mitglied“ in der Riege der Mindestlohn-Gegner. Neben den großen Arbeitgeberverbänden sieht nun auch der deutsche Bankenprimus den Mindestlohn als ein großes Hindernis, das das Ausnutzen eines „großen Glücksfalls“ verhindert.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, sieht im Zustrom der Flüchtlinge nach Deutschland eine „riesige Chance“. Die rund eine Millionen im Jahr 2015 angekommenen Asylsuchenden seien „das Beste, was 2015 passiert ist“. Dafür muss aber für die Einwanderer beim Mindestlohn eine Ausnahmeklausel gelten, bzw. der Mindestlohn insgesamt abgesenkt werden, so der Volkswirt zur Zeitung Die Welt.

In den kommenden 10 Jahren könnten weitere Zuwanderer, z.B. Arbeitsmigranten, einen Anteil von zehn Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Für die Stärkung Deutschlands innerhalb der globalen Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten sei dies eine „Riesenchance“. Eine „kulturelle und wirtschaftliche Blüte ähnlich der in den Jahrzehnten vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges“ sei durchaus möglich.

Ohne eine Zuwanderung werde die deutsche Gesellschaft überaltern. Schon heute sei Deutschland ein „konservatives, statisches und risikoscheues Land“. Folkerts-Landau warnte vor den steigenden Risiken von Konflikten zwischen Alt und Jung sowie Arm und Reich.





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