Das Geld reicht den zwangsfinanzierten Sendern ARD & ZDF nicht mehr

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Das Geld reicht den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht mehr. Die zwangsfinanzierten Anstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio meldeten einen erhöhten Finanzierungsbedarf von mehr als 2 Milliarden Euro an.

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KEF empfiehlt ab 2017 eine (Zwangs-) Beitragssenkung – Doch ARD & ZDF wollen mehr

ARD und ZDF wollen 38,5 Mrd. Euro

ARD und ZDF werden nach eigenen Angaben mit ihren bisherigen Milliarden nicht mehr zurechtkommen. Der erhöhte Finanzbedarf beträgt 2,02 Milliarden Euro, wie BILD am Freitag unter Berufung des aktuellen KEF-Berichts meldete. KEF ist die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten und besteht aus 16 Mitgliedern, die von den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer berufen wurden. Die Ergebnisse des KEF sind als „Empfehlungen“ zu deuten.

Die beiden großen Sender ARD und ZDF fordern nun eine Summe von insg. 38,51 Milliarden Euro für die kommende Periode. Damit kommen die Anstalten offensichtlich zu einem völlig anderen Finanzbedarf als die KEF. Diese empfiehlt eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 29 Cent auf 17,21 Euro ab dem Jahr 2017.

Das Budget der ARD ist die höchste Finanzierung eines vermeintlich nicht-kommerziellen Senders weltweit, obwohl sich die sog. „Duale Finanzierung“ (Zwangsgebühren und Werbeeinnahmen) längst etabliert hat. Ein Großteil der von den Haushalten eingetriebenen Geldern fällt u.a. für die Finanzierung der Verwaltungen ab und fließt somit nicht in die qualitativ „hochwertigen“ und völlig „unabhängigen“ Sendeprogramme ein.





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