Bundesbank sieht Wirtschaft noch in Hochkonjunktur

Konjunktur-


Die Deutsche Bundesbank spricht nach wie vor von einer Hochkonjunktur für die deutsche Wirtschaft. Nach einem lauen Jahresbeginn nahm die Konjunktur im zweiten Quartal 2018 wieder Schwung auf. Dennoch fiel die neue Wachstumsprognose deutlich niedriger aus als im Winter.

Wachstumsprognose von 2,5 auf 2,0% korrigiert

Bilanzen
Wirtschaftsaufschwung verliert an Tempo

Im zweiten Quartal 2018 hat die deutsche Wirtschaft wieder etwas zugelegt, so die Deutsche Bundesbank in ihrem Juni-Monatsbericht. Der Jahresanfang 2018 war von einem „verhaltenen Wachstum“ geprägt und nun „dürfte die deutsche Wirtschaft im Frühjahr wohl wieder kräftiger expandieren“.

Zu den dämpfenden Einflüssen zählt die Bundesbank u.a. die starke Grippewelle im vergangenen Winterquartal. Gleichzeitig sei der Schwung in der Industrie ausgeblieben.

Laut der Konjunkturprognose der Deutschen Bundesbank vom vergangenen Freitag wird das Wachstum aus derzeitiger Sicht im Jahr 2018 kalenderbereinigt bei 2,0 Prozent liegen. Das im Dezember „vorausgesehene“ Wachstum wurde damit um 0,5 Punkte nach unten korrigiert. Nach wie vor herrsche in der deutschen Wirtschaft Hochkonjunktur vor, aber das Tempo werde sichtlich ausgebremst. Für die kommenden Jahre 2019 und 2020 geht die Bundesbank von einem Wirtschaftsplus von 1,9 Prozent bzw. 1,6 Prozent aus. Der derzeit größte Bremsklotz sei der gegenwärtige Handelskonflikt zwischen der EU und den USA.


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