Bundesbank sieht in Konsumenten den stärksten Wachstumsmotor

Konjunktur-


Der Wachstumsmotor in den nächsten Monaten wird nicht von der deutschen Industrie, sondern von den Konsumenten gestellt. Während die Unternehmen eher schleppend steigende Konjunkturzahlen vorweisen können, wirken sich Mindestlohn und Kaufkraftsteigerung umso mehr auf steigende Umsätze aus.

Steigerungen

Die Bundesbank sieht in den Konsumenten den derzeit stärksten Antriebsmotor für Wirtschaft

Mindestlohn, Ölpreisrückgang und Rente mit 63 erhöhten die Kaufkraft

Die Deutsche Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft in den folgenden Monaten weiter wachsen und die tragende Säule für den Konjunkturaufschwung dürfte der Privatkonsum sein. Der Konsum entwickelte sich zum wichtigsten Wachstumsmotor, so die Bundesbank im Monatsbericht Mai 2015.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 entwickelte sich demnach der private Konsum besonders stark. Die Bundesbank sieht die Gründe für den lebhaften Konsum in den spürbar gestiegenen Verdiensten, die durch den Ölpreisrückgang geförderte Kaufkraft und den Auswirkungen wirtschaftspolitischer Instrumente. Dazu zählt u.a. die abschlagsfreie Rente mit 63, die eingeführte Mütterrente und nicht zuletzt der seit Beginn 2015 geltende Mindestlohn.

Im Gegenzug werde das Wachstum in der deutschen Industrie nach Einschätzung der Bundesbank eher zögerlich verlaufen. Dennoch sei die konjunkturelle Aufwärtsrichtung noch immer vorhanden.





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