Bundesbank korrigiert Wachstums-Prognosen 2016 & 2017 nach unten

Konjunktur-


Die Deutsche Bundesbank korrigierte die zuletzt erstellten Prognosen für das Wirtschaftswachstum in den Jahren 2016 und 2017 nach unten. Die positiven Impulse seien wegen einer zögerlichen Entwicklung des Welthandels begrenzt.

Wachstumsaussichten erneut nach unten korrigiert

Bankenrettungen
Die Wirtschaft folgt den alten Prognosen nicht

Im Zuge des aktuellen Monatsberichts korrigierte die Deutsche Bundesbank die bisherigen Aussichten auf das zu erwartende Wachstum der deutschen Wirtschaft nach unten.

Im laufenden Jahr 2016 erwartet die Bundesbank mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 Prozent (vorher 1,8%), im kommenden Jahr mit einem gedämpften Zuwachs um 1,4 Prozent (vorher 1,7%).

In der zweiten Jahreshälfte wird die deutsche Wirtschaft merklich langsamer wachsen als noch zu Jahresbeginn, so die Bundesbank. Mehrere Faktoren sprechen für eine Stagnation in der Industrie-Produktion. Nach dem ersten starken Vierteljahr dürfte die industrielle Produktion eine „Verschnaufpause“ einlegen. In der Baubranche fehlten nach den „günstigen Witterungseinflüssen aus dem Winterhalbjahr“ die Impulse.

Die deutsche Wirtschaft weise eine „recht kräftige konjunkturelle Grundtendenz“ auf und dies lege den Schluss nahe, dass das Wachstum im kommenden Halbjahr wieder zulegen dürfte. Dafür sprechen auch die positiven Ergebnisse der Stimmungs-Umfragen bei den Unternehmen und bei privaten Haushalten. Die Impulse seien aber aufgrund der schleppenden globalen Konjunktur begrenzt.


Fazit: „Nichts Genaues weiß auch die Bundesbank nicht“.


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