Bankenunion: Merkel lehnt EU-Einlagensicherungsfonds ab

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Bundeskanzlerin Merkel bekräftigte die Ablehnung der deutschen Bundesregierung gegen einen gemeinsamen EU Bankenrettungsfonds. Deutsche Steuerzahler sollten nicht für die Fehler der Banken in anderen Euro-Mitgliedsländern aufkommen müssen, sondern die Aktionäre der Institutionen.

Steuerzahler sollen nicht für Banken anderer Länder zahlen

EU-Grenzen Deutschland
Deutschland setzt Grenzen zur EU-Gemeinschaftlichkeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte am Donnerstag in ihrer Rede bei einem Blitzbesuch der Stadt Dresden ein gemeinschaftliches EU-Einlagensicherungssystem als Bestandteil der geplanten Bankenunion zu diesem Zeitpunkt ab. Sie begründete ihre Ablehnung des europäischen Gemeinschaftsfonds wegen dem Umstand, dass eine solche Regelung die deutschen Steuerzahler für die Fehler der Banken in anderen Euro-Ländern bezahlen ließe. Die Kanzlerin bekräftigte lt. Reuters ihre Ansicht, zukünftig die Aktionäre zur Kasse zu bitten, wenn die Bank in die Insolvenz rutschen sollte und Mittel aus den Euro-Rettungsfonds erhielte.

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