Arbeitskosten im Euroraum und in EU steigen langsamer an

Arbeitskosten 4. Quartal 2014-


Der Anstieg der Arbeitskosten im Euroraum und in der EU hat sich im letzten Quartal 2014 auf 1,1% bzw. 1,4% abgeschwächt. Die zwei Extreme bildeten Portugal mit einem starken Rückgang sowie Rumänien mit dem höchsten Anstieg der Arbeitskosten.

Steigerungen

In Rumänien und Portugal völlig entgegengesetzte Entwicklungen der Arbeitskosten

Enwicklungen Löhne und Lohnnebenkosten 4. Quartal 2014

Im vierten Quartal 2014 hat sich der Anstieg der Arbeitskosten pro Stunde gegenüber dem Vorjahresquartal verlangsamt. Im Euroraum stiegen die Kosten um 1,1% und in der EU um 1,4%, so das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Donnerstag.

Im Quartal zuvor betrug der Anstieg noch 1,4% (Euroraum) und 1,5% (EU). Die Arbeitskosten setzen sich aus Löhne bzw. Gehälter und Lohnnebenkosten zusammen. Die Löhne im Euroraum stiegen im letzten Quartal 2014 um 1,0% und die Lohnnebenkosten um 1,2%. In der gesamten EU stiegen die Löhne um 1,4% und die Lohnnebenkosten um 1,6% an.

Die höchsten jährlichen Anstiege stellte Eurostat in den Ländern Rumänien (+7,9%), Estland (+6,5%) und Lettland (+6,1%) fest. Rückläufig waren die Arbeitskosten in Portugal (-8,8%), Zypern (-2,2%), Kroatien (-0,5%), Italien (-0,3%) und Irland (-0,1%).





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