2018 rund 1.200 illegale Migranten mit Einreiseverbot aufgegriffen

Migration –


Im Jahr 2018 griff die Bundespolizei an den deutschen Grenzen und im Landesinneren rund 1.200 illegale Migranten auf, gegen die eigentlich ein Einreiseverbot verhängt wurde.

Im Schnitt jeden Monat 100 Migranten mit Einreiseverbot

Bundespolizei
Keine Zahlen über die unentdeckten Rückkehrer

Zahlreiche abgeschobene „Flüchtlinge“ scheinen die Grenzübertritte als Drehtüren zu verstehen. Im Jahr 2018 griff die Bundespolizei durchschnittlich jeden Monat 100 einst abgeschobene Migranten auf, gegen die ein Einreiseverbot vorlag, wie Welt berichtet. Dieses Aufkommen der rechtswidrig „Wiedergekehrten“ war über das gesamte Jahr relativ gleichmäßig verteilt.

Lediglich 43 Prozent der aufgegriffenen illegalen Einwanderer wurden bei den Grenzkontrollen entdeckt und diese gab es lediglich an der Grenze zu Österreich und an den Flug- und Seehäfen. Die Mehrheit von 57 Prozent wurden im Landesinneren aufgegriffen. Doch eine Zurückweisung bzw. wiederholte Ausweisung der offenkundig Illegalen ist keineswegs selbstverständlich, denn lediglich bei den Grenzübertritten lag die Quote der Rückweisung bei 84 Prozent. Die Bundespolizei könne lt. Welt jedoch keine Aussage darüber treffen, ob die Zurückweisungen tatsächlich erfolgt sind.

Darüber hinaus geben die genannten Zahlen keinen Aufschluss darüber, wie hoch die Zahl der unentdeckten illegalen „Zurückkehrer“ ist und es handelt sich um Migranten mit Einreiseverbot und nicht generell um die bisher illegal Zugewanderten.



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