Konsumlaune steigt entgegen düsteren Konjunkturaussichten

Konsumforschung –


Trotz aller aufziehenden dunklen Wolken über den Köpfen der Wirtschaftsexperten zur kommenden Konjunktur, scheinen die Konsumenten von alle dem unbekümmert zu sein. Neben einer angestiegenen Erwartung höherer Einkommen stieg lt. GfK auch die Laune zum Geld ausgeben wieder an.

Glückseligkeit

Top Stimmung unter den Produzenten ihrer eigenen Konsumgüter

Konsumenten sind besserer Stimmung als hochbezahlte Manager

Die Stimmung der Konsumenten ist im Januar 2019 mit Vorausblick Februar wieder angestiegen. Während eine bessere Laune in den gut dotierten Chefetagen der Unternehmen höhere Umsatzzahlen sowie Gewinne andeuten, wird die Stimmung der Konsumenten mit deren Kaufbereitschaft gleichgestellt. Das also Konsumgüter „verbrauchende“ letzte Glied der Wirtschaftskette, welches durch ihre produktive Arbeit nicht nur für die reale Herstellung ihrer „eigenen“ Konsumgüter sorgt, sondern auch für inzwischen aus den Fugen geratenen Gehältern in den Chefetagen, zeigt lt. der aktuellen GfK-Konsumklimastudie eine höhere Bereitschaft, ihr aus den bereits versteuerten Abfindungen bezogenen Einkommen in Güter und Dienstleistungen zu investieren.

Der Konsumklimaindex für Februar stieg von vormals 10,5 auf 10,8 Punkte an, so GfK am Mittwoch. Dies trotz der in Aussicht stehenden Dämpfer in der Konjunktur. Der GfK-Indikator des quasi Wirtschaftsmotors sank um deutliche 3,4 auf nur noch 10,7 Punkte ab. Damit setzte der Konjunkturindikator seine Abwärtsrichtung der vorangegangenen drei Erhebungen fort.

Die Erwartungshaltung der Arbeitnehmer, demnächst mit höheren Einkommen gesegnet zu werden, stieg lt. GfK entgegen der Konjunkturaussichten zu. Sogar um einen Sprung um 6,1 Punkte auf 59,9 Punkte. Angesichts der fiktiv höheren Einkommen kalkulierten die Konsumenten mit entsprechend höheren Anschaffungen. Nach wie vor herrsche im Bundesgebiet eine „exzellente“ Konsumlaune vor. Na, wenn’s so ist, dann ab und in die Vollen hauen. Hauptsache der Rubel rollt und die Zinsen werden bezahlt.

GfK befragte für diese Erhebung rund 2.000 Personen und deklariert eine Repräsentation aller Bundesbewohner. Offenbar gehörten aus welchen Kriterien auch immer ausgesuchten Personen nicht zum Drittel der im Bundesgebiet Arbeitslosen, die sich nur noch rund alle zwei Tage eine vernünftige Mahlzeit leisten können, so eine jüngste EU-Erhebung.




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