Konsumenten verlieren Kauflust – GfK-Barometer gesunken

Konjunktur –


Die Konsumenten schließen sich der Ansicht der Firmen-Chefs an und blicken in die nächste Zukunft mit einem etwas gesenkten Kopf. Der Konsumbarometer des GfK ist für den Dezember 2018 gefallen.

Konsum

Konsumenten verlieren kurz vor Weihnachten etwas an der Kauflaune

Hohe Preise für Kraftstoffe leerten zu sehr die Geldbörsen

Den Menschen im Bundesgebiet ist die Kauflaune etwas vergangen, zumindest nach Lese-Art der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und ihr am Mittwoch veröffentlichter Bericht zum aktuellen Konsumklima-Barometer. Dieser „vorausblickende“ Wert fiel vom November auf Dezember um 0,2 auf 10,4 Punkte.

Dämpfend auf die Kaufbereitschaft der Konsumenten habe sich demnach die im Oktober auf 2,5 Prozent gestiegene Inflation ausgewirkt. Angefeuert wurde die jährliche Teuerungsrate vor allem von der Energiesparte. Diese schlug naturgemäß auch auf die Heizöl- und Benzinpreise durch. Aufgrund der gestiegenen Kosten für Kraftstoffe blieb nach Ansicht der GfK weniger Geld für andere Dinge übrig.

Der vom Münchner ifo Institut bei den Firmen-Chefs festgestellte Pessimismus im Bezug auf die Erwartungen hat sich offenbar auch auf die Konsumenten niedergeschlagen. Lt. GfK sehen die Konsumenten etwas weniger zuversichtlich auf die konjunkturelle Entwicklung in der nächsten Zukunft. Der Index für die Erwartung auf jegliche Anhebung des Einkommens knackte sogar das bisherige Jahrestief.

Konsumenten vernachlässigen wohl ihre Pflicht

Die bisher für ihre Kauflaune gelobten, aber für die gleichzeitige Übernahme der von den Produzenten mitgereichten Plastikverpackungen getadelten Konsumenten, scheinen so kurz vor dem wichtigsten Konsumanlass des Jahres die Laune an ihre auferlegte Pflicht zu verlieren. Konsumenten haben schließlich in der Freizeit zwischen ihrer produktiven Arbeit zu konsumieren.


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