Konjunktur Februar 2019 bietet Positives und Negatives

Konjunktur –


Die im Februar 2019 gegenüber dem Vormonat gesunkenen Export- und Import-Volumen eignen sich gut, um die aktuelle konjunkturelle Flaute zu beschreiben. Allerdings böten die jährlichen Vergleichszahlen weitaus positivere Eindrücke.

Konjunkturschwankungen

Positive Aspekte böten die Wirtschaftszahlen im Jahresvergleich

Darstellung der Wirtschaftsentwicklung wie es am besten gefiele

Die von Destatis gelieferten Zahlen zu den deutschen Exporten im Februar 2019 können positiv oder auch negativ dargestellt werden, je nachdem welcher Vergleichszeitraum und Hintergrund gewählt wird. Einen klar schlechten Eindruck erhält man, wenn das Ausfuhrvolumen gegenüber dem Vormonat Januar 2019 verglichen wird. Bei dieser Gegenüberstellung lag das Exportvolumen im Februar um 1,3 niedriger. Gleichzeitig sanken auch die Importe um 1,6 Prozent ab. Beide Angaben sind bereits kalender- und saisonbereinigt. Ein erster positiver Aspekt ist schon mal die etwas zusammen gegangene Schere zwischen Ex- und Importe. Der Handelsbilanzüberschuss sank im Februar 2019 von 18,3 Milliarden Euro im Januar auf 17,9 Milliarden ab. Überschüsse sind exportiertes Kapital und angesichts der Bilanzen im Target-2-System ist Weniger in diesem Fall Mehr. Rund 900 Milliarden Euro stehen bei der EZB „zugunsten“ der deutschen Wirtschaft auf dem Zettel gutgeschrieben. Größter Target-Schuldner ist Italien.

Von Grund auf positiv sehen die Zahlen zum Außenhandel im Februar aus, wenn der Vorjahres-Februar als Maßstab gewählt wird. Auf Jahressicht lag das Exportvolumen um 3,9 Prozent und das Importvolumen sogar um 5,1 Prozent höher. Die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2018 war quasi zweigeteilt. Im ersten Halbjahr solides Wachstum. Im zweiten Halbjahr fing der Wirtschaftsmotor kräftig das Stottern an und wird bis dato immer langsamer. Einer zumindest technischen Rezession ist die deutsche Wirtschaft im letzten Quartal 2018 gerade noch mal entwischt. Angesichts der globalen konjunkturellen Entwicklung kann bei der deutschen Wirtschaft durchaus noch mit weiteren Rückgängen auf Monatssicht gerechnet werden. Die Autoindustrie verharrt bereits seit rund einem Jahr in einem stark ausgebremsten Modus und scheint auch so schnell nicht wieder in Schwung zu kommen. Allerdings lagen im Februar 2019 im Vergleich zum Vorjahres-Februar die Exporte in Drittländer um 4,1 Prozent und die Importe um 3,0 Prozent höher. Also wäre da noch eine Pufferzone vorhanden.

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