Konjunktur: Eurozone im Aufschwung trotz globaler Rückgänge

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Die Konjunktur der Eurozone scheint sich nicht um die globale Wirtschaftslage zu kümmern. Große Wirtschaften wie USA und China klagen über Rückgänge und dennoch zeigten die Indikatoren für die Währungsgemeinschaft einen aufstrebenden Trend.

Ökonomen

Die Konjunkturaussichten für die Eurozone sind besser als die für das Bundesgebiet

Im Bundesgebiet ließen die Konsumenten wieder nach

„Aufschwung, Wirtschaftswachstum, Erholung und optimistische Unternehmen“. Die von den Instituten errechneten und erfragten Indikatoren suggerieren einen für die Eurozone und der deutschen Wirtschaft auflebenden Trend.

Während in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 noch durchgehend Trübsal blasen angesagt war, scheinen sich die finsteren Zeiten für Wirtschaft und Konjunktur zu verflüchtigen. Die Ökonomen und Statistiker der Institute berichten von einem auflebenden Trend.

Obwohl es mit der Wirtschaft in den USA und in China rapide abwärts ginge, deutete sich in der Eurozone ein wirtschaftlicher Aufschwung an, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die IW-Konjunkturampel befinde sich aufgrund der Indikatoren noch auf Gelb, aber die Auftragsbücher der deutschen Unternehmen füllten sich. Die zuletzt wichtigste Stütze für die deutsche Wirtschaft, die Konsumlaune der Bevölkerung, werde jedoch schwächer. Das Vertrauen der Konsumenten befinde sich lt. IW auf dem absteigenden Ast. „Die Deutschen glauben, sich in Zukunft weniger Leisten zu können“, so das Institut.

Die Eurzone gebe gegenüber der deutschen Wirtschaft ein besseres Bild ab. Der Arbeitsmarkt profitiere von den Investitionen und dem Konsum der Europäer, trotz „Flüchtlingskrise“, drohendem EU-Austritt Großbritanniens und einer nachlassenden Weltwirtschaft. Die Arbeitslosenquote sei in den letzten drei Monaten gesunken, nachdem immer mehr Menschen eine neue Beschäftigung fanden.

Im gleichen Zeitraum befanden sich die USA in einem deutlichen Abschwung. Für die US-Wirtschaft steht die IW-Konjunkturampel auf Rot, gerechtfertigt durch sinkende Zahlen in der Industrieproduktion, bei den Auftragseingängen und dem schrumpfenden Einkaufsmanager-Index.

Die Stimmung in den Chef-Etagen der deutschen Unternehmen scheint dagegen aufzuhellen. Der ifo-Geschäftsklimaindex stellte für den Monat März nach drei aufeinanderfolgenden Rückgängen wieder einen Aufwärtstrend fest. Der Index für die gewerbliche Wirtschaft stieg von vormals 105,7 Punkte auf 106,7 Punkte an. Die aktuelle Geschäftslage werden von den befragten Managern so hoch wie seit einem halben Jahr nicht mehr eingeschätzt. Der Blick nach vorne sei ebenfalls optimistischer geprägt.





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