Konjunktur Ausblick: Unternehmen sehen Lichtschimmer einer Kerze

Deutschland Konjunktur Mai 2013-


Der Optimismus bei den deutschen Unternehmen scheint sich lt. dem ifo-Geschäftsklimaindex wieder durchgesetzt zu haben. Aktuelle Geschäftslage sowie Ausblick in die Zukunft werden mit erhöhter Zufriedenheit bzw. Zuversicht betrachtet. Dennoch besteht noch längst kein Grund ein Fass zu öffnen, um ausgelassen zu feiern.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Euro Untergang
Etwas mehr Auftrieb durch Zuversicht

Kaum ist der strenge und vor allem ausgedehnte Winter vorbei und hat dem Frühling das Zepter endgültig übergeben, steigt auch die gute Laune bei den deutschen Unternehmern. Im Mai blickt die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland mit viel mehr Zuversicht in die Zukunft als noch im vergangenen Monat.

Der ifo-Geschäftsklimaindex meldete eine beinahe durchgehende Verbesserung bei der Geschäftslage der Unternehmen. Besonders die industriellen Firmen zeigten demnach eine deutlich verbesserte Stimmungslage zum gegenwärtigen Geschäft. Optimistisch ist auch der Blick auf den kommenden Geschäftsverlauf. Das Verarbeitende Gewerbe konnte nach dem Einbruch im vorhergegangenen Monat lt. Geschäftsklimaindikator ebenfalls wieder zulegen. Trotz nach wie vor rückläufigen Erwartungen zum Exportgeschäft rechneten die Firmen mit weiteren positiven Zeichen zu den Aufträgen aus dem Ausland.

Der Großhandel schloss sich der Stimmungslage an und meldete ebenfalls eine gehobene Stimmung zur derzeitigen Geschäftslage. Die bisherige „Ausnahmesituation“, der Einzelhandel, setzt die positive Einstellung bereits zum vierten Mal in Folge fort. Die Zufriedenheit zur aktuellen Geschäftslage ist um weiteres Stück gewachsen. Lediglich etwas „Trübsal blasen“ im Bauhauptgewerbe. Diese Sparte hat lt. dem Geschäftsklimaindex wiederholt nachgelassen. Auf der einen Seite zeigten die Bauunternehmer im Vergleich zum Vormonat etwas mehr Zufriedenheit, blicken aber andererseits etwas pessimistischer auf die künftige Geschäftsentwicklung.

Die durchgehend aufgehellte Stimmung in der deutschen Unternehmenslandschaft schlug sich sichtlich nicht bis zu den Handelsplätzen der deutschen Börsen durch. Der Leitindex Dax setzte seinen Abwärtskurs nach einem vorübergehenden Anstieg weiter fort und landete zwischenzeitlich bei 8300 Punkten.

Werden die heute vom Statistischen Bundesamt (Destatis) bestätigten Wachstumszahlen zum ersten Quartal 2013 der Stimmungslage entgegen gehalten, so bewegt sich der „Freudentanz“ der Unternehmer ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau. Einzig die Verbraucher und ihr hoher Konsum bewahrten Deutschland davor, in eine Rezession abzurutschen. So ziemlich alles was einen Gewerbeschein in den unterschiedlichen Unternehmens-Sparten besitzt, sorgten zusammen für ein Wachstum mit negativem Vorzeichen.

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