Konjunktur & Arbeitsmarkt 2014: Deutsche zeigen viel Zuversicht

Konjunktureinschätzung 2014-


Die Deutschen blicken mit viel Zuversicht zu Wirtschaftslage und der Arbeitsmarktlage im Jahr 2014. Steigender Optimismus sorgt für lockeres Geld. Die Konsumbereitschaft wächst an. Offenbar ein sich selbst antreibendes Prinzip.

Aufschwung

Geringer aber dennoch robuster Aufschwung im Jahr 2014 erwartet

Der Dauerkrise zum Trotz – Zuversicht der Bundesbürger

„Es wird schon werden“. Die Krise hat Europa bereits seit Jahren im Griff und Deutschland steht noch immer als der (angeschlagene) Fels in der tosenden Brandung. Der vermeintliche Höhenflug kommt jedoch nur bei der Gegenüberstellung mit den zahlreichen Euro-Krisenländern sehr gut zur Geltung. Die absoluten Zahlen verraten eine völlig andere Situation. War einst das Jammern bei lediglich 3 Prozent Wirtschaftswachstum groß, so fällt der Jubel für einen Aufschwung um 0,3 Prozent heute umso größer aus.

Offenbar lassen sich die Bundesbürger von diesen erquickenden Wachstumsraten gerne mitziehen, denn dieser blickt mit viel Zuversicht in die Wirtschaft für die Jahre 2013 und 2014.

Beinahe ein Drittel (30,5 Prozent) der Deutschen gehen auch für das Jahr 2014 von einem fortgesetzten Wirtschaftswachstum aus. Die Anzahl der optimistisch nach vorne Blickenden hat sich gegenüber dem Jahr 2012 fast verdoppelt. Im Vorjahr rechneten lediglich 16,2 Prozent der Bundesbürger mit einer aufstrebenden Konjunktur. Diese Einschätzung ergab eine vom Meinungsforschungsinstitut Emnid durchgeführte Befragung. Das Versicherungsunternehmen ARAG gab diese Umfrage in Auftrag.

Als die dunklen Wolken der wütenden Finanzkrise im Jahr 2007 für die Öffentlichkeit noch nicht in Sicht waren, gingen noch 35,2 Prozent von positiven Wirtschaftsentwicklungen im Folgejahr aus. Doch die Einschätzung der Bundesbürger wurde von der Realität eingeholt und im Spätsommer 2008 mit einem abgestürzten Wert von nur noch 8,2 Prozent quittiert.

Einschätzung einer besseren Arbeitsmarktlage

Wo ein Lichtblick für die Konjunktur erkannt werden will, ist die verbesserte Beschäftigungslage am Arbeitsmarkt nicht mehr weit. Mehr Optimismus zeigten die befragten Bürger auch bei der Entwicklung am Arbeitsmarkt für das Jahr 2014. 31.9 Prozent der Deutschen sehen im Folgejahr die Berufstätigen in einer günstigeren Ausgangslage stehen. Gegenüber dem Vorjahr (20,4 Prozent) ebenfalls eine deutliche Steigerung.

Das Geld für den Einkauf sitzt wieder lockerer

Die Wirtschaft erhält einen weiteren Konjunkturschub und der Arbeitsmarkt bietet bessere Chancen. Diese Meinung der Bürger lässt das eine und andere zurück gehaltende Geld wieder mehr Bewegungsfreiheit. Die Konsumbereitschaft ist gestiegen. Im kommenden Jahr wollen 37 Prozent der Befragten mehr für den Konsum ausgeben noch im laufenden Jahr. Eine Steigerung um mehr als 5 Prozentpunkte gegenüber 2012. Die höhere Konsumbereitschaft kennt jedoch Grenzen. Hoch im Kurs stehen die kleineren Anschaffungen. Bei größeren Investitionen, z.B. für Kraftfahrzeuge, gaben sich die Bürger etwas zurückhaltender.


Das klingt wie ein sich selbst hochschaukelndes Prinzip. Die Konjunktur wächst und die Kauflaune der Bürger steigt an. Dabei war es die hohe Konsumbereitschaft der Verbraucher, die Deutschland im ersten Quartal 2013 von einer Rezession bewahrten. Während das Gewerbe geringere Investitionen und Exporte an den Tag legte, betrug der positive Anteil aus der großen Kauflaune der Bürger 0,8 Prozent. Unterm Strich kam dann doch ein Wirtschaftswachstum von +0,1 Prozent heraus (Vorquartal -0,7%).

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