Konjunktur 2016: Vertreter der deutschen Wirtschaft nervöser

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Die Vertreter der deutschen Wirtschaft zeigen sich für die Monate März bis Mai 2016 zunehmend nervöser. Das Schreckgespenst Rezession rückte um ein gutes Stück näher.

Industrie

IMK zeigt sich weit aus optimistischer als die Vertreter der Wirtschaft

Trübe Stimmung schaukelt sich offenbar hoch

Für den Zeitraum März bis Mai 2016 liegt der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung um ein gutes Stück höher als noch im Februar. Die Rezessionswahrscheinlichkeit wird von den Wirtschaftsvertretern derzeit auf 35,2 Prozent eingeschätzt. Gegenüber Februar kletterte der Wert um 11,6 Prozentpunkte nach oben.

Das IMK-Ampelsystem zum Konjunkturindikator wechselte von Grün auf Gelb. Die erste Warnstufe stellt eine erhöhte Unsicherheit bei den Wirtschaftsbeteiligten an und wird ab einem Wert von über 30 Prozent aktiviert.

Das Institut zeigt sich zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 dennoch optimistisch. Prof. Dr. Gustav A. Horn, wissenschaftlicher Direktor des IMK, erklärte: „Wir gehen weiterhin von einem moderaten Aufschwung aus, der im Kern von der Binnenwirtschaft getragen wird. Das macht die Konjunktur auch in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld robust“.

Die Wissenschaftler des IMK sehen auch in den Indikatoren weiterer Institute einen negativen Einfluss auf die allgemein vorherrschende Stimmung. So wies auch der Stimmungsbarometer des Münchner ifo-Instituts einen angestiegenen Pessimismus in den Chef-Etagen der Unternehmen aus.


Das klingt ganz nach „selbst erfüllender Prophezeiung“.





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