Konjunktur 2016: Deutsche Bank optimistischer als Manager

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Die Deutsche Bundesbank zeigt sich zur Konjunktur angesichts des letzten Quartals 2015 und den Erwartungen deutlich optimistischer als die vom ifo-Institut befragten Firmen-Manager.

Ökonomen

Konsumenten werden auch Anfang 2016 die Zugpferde der Wirtschaft sein

Niedrige Ölpreise lassen Haushalten mehr Budget übirg

Das letzte Quartal 2015 verlief für die deutsche Wirtschaft solide, so das Resümee der Deutschen Bundesbank. Antriebe für die Konjunktur seien der Beschäftigungsaufbau, die höheren Verdienste, der kräftige Konsum sowie die zusätzlichen Ausgaben für den Flüchtlingsstrom gewesen.

Der Konsum erhielt einen „bedeutenden Schub“ durch die stark zurückgegangenen Rohölpreise zu Beginn 2015. Das Budget der Haushalte sei durch die deutlich gesunkenen Energiepreise merklich entlastet worden.

Sollte sich der gegen Ende letzten Jahres erneut eingebrochene Ölpreis festigen, so blieben in den nächsten Monaten die Zuwächse bei den Verbraucherpreisen auf niedrigem Niveau. Noch im Dezember ging man von eher steigenden Rohölnotierungen und einer Abschwächung der auf die Inflation einwirkende Dämpfung aus. Derzeit sei jedoch davon auszugehen, dass die fortgesetzt niedrigen Ölpreise auch in den kommenden Monaten für eine höhere Kaufkraft sorgen werden.

Die Bundesbank blickt offensichtlich optimistischer nach vorne als die Manager-Abteilungen der deutschen Industrie. Entgegen den eingetrübten Stimmungen lt. dem Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts, sieht die Bundesbank Chancen für einen „positiven Wachstumsbeitrag“ durch einen erhöhten Anstieg der aus dem In- und Ausland eintreffenden Aufträge. Exporterwartungen und Geschäftsaussichten haben sich verbessert.





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