Kölner Silvesternacht: Politik bemüht sich um Schadensbegrenzung

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Die bei der Kölner Polizei eingehenden Anzeigen von in der Silvesternacht belästigten und bestohlenen Frauen ebben nicht ab. Inzwischen liegen mehr als 500 Strafanzeigen vor. Die Politik bemüht sich um Schadensbegrenzung.

Verbrechen

Zuerst missglückte Vertuschung und nun Verteilung von Beruhigungspillen?

Aufarbeitung oder verzweifelte Flickschusterei?

10 Tage nach der Silvesternacht sind die Strafanzeigen bei der Polizei Köln auf über 500 angestiegen, wie Der Tagesspiegel (Montag) berichtete. Demnach betreffen rund 40 Prozent der Fälle ein Sexualdelikt.

Zwischenzeitlich meldete sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zu den Vorfällen am Silvester zu Wort. Er ginge davon aus, dass das Zusammentreffen von rund 1.000 Personen in der Kölner Innenstadt kein Zufall gewesen sein könne. Es handelte sich um ein organisiertes Vorgehen. „Niemand kann mir erzählen, dass das nicht abgestimmt oder vorbereitet wurde“, so Maas zu Bild am Sonntag. Auch eine Verbindung zu den Vorfällen in anderen Städten hält der Justizminister für denkbar. Der Verdacht liege nahe, dass dieses Datum und die „zu erwartende Menschenmengen herausgesucht wurden“, so der Justizminister.

Einfache Organisation oder unkontrollierbare Morgenlands-Kultur?

Ob es sich mit den Zusammenschließung „arabisch und nordafrikanisch aussehenden“ Männern in mehreren Städten tatsächlich um eine organisierte Aktion handelte, müsste erst nachgewiesen werden. Mit der Darstellung des Bundesjustizministers könnte es sich nach der offenbar missglückten Vertuschung der Vorfälle auch um eine „Beruhigungspille“ für die Bevölkerung handeln.

Eine organisierte Aktion setzte einen engen Kern des „Managements“ voraus und es gelte lediglich diese kleine Gruppe dingfest zu machen. Ein relativ einfaches Spiel gegenüber der vermeintlichen Tatsache, sich durch die unorganisierte „Willkommenskultur“ eine für das Abendland durchaus fremde „Silvester-Tradition“ importiert zu haben.





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