Kindergeld steigt 2016 um „satte“ 2 Euro an

Kinderarmut-


Eltern können sich freuen. Das Kindergeld steigt ab 2016 um „satte“ 2 Euro an, der Kinder-Regelsatz gemäß Hartz-IV gleich um 3 Euro. Gleichzeitig stellen die Bundesländer rund 17 Milliarden Euro für die Bewältigung der Flüchtlingsströme bereit.

Armutsgefährdung

Für Bundesregierung scheint nur „Armutsgefährdung“, jedoch keine Armut zu existieren

Schieflage in der Armutsbekämpfung deutlich sichtbar

Das Ziel zur Vermeidung von Armut in den deutschen Familien scheint für die Bundesregierung eines der „wichtigsten Anliegen“ zu sein. Ab 2016 gibt es mehr Kindergeld und zwar um ganze 2€ mehr pro Monat. Nicht kleckern, sondern klotzen, so das Motto beim Hartz-IV-Regelsatz für Kinder. Hier fließen sage und schreibe 3€ mehr auf die Konten der bereits verarmten Familien.

Damit auch für eine ausgeglichene Gerechtigkeit gesorgt ist, profitieren die Top-Verdiener von steuerlichen Kinderfreibeträgen, die um rund 100,- Euro über dem festgelegen Kindergeld liegen.

Die Anhebung des Kindergeldes sowie des Kinder-Regelsatzes für Hartz-IV ist „ein Hohn“, so lt. focus.de (Dienstag) der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes Thomas Krüger. Die Berechnung des Hartz-IV-Regelsatzes sieht demnach für die Ernährung eines fünf Jahre alten Kindes 2,94 Euro pro Tag vor und lediglich 0,19 Euro für die Gesundheitspflege eines 13-jährigen Teenagers.

In der Zwischenzeit schätzen die Bundesländer die Flüchtlingskosten im kommenden Jahr auf rund 17 Milliarden Euro. Damit ist die erste Einschätzung von rund 7 Mrd. Euro im Oktober längst obsolet und die neue Kalkulation dürfte nur die Basis der ausschließlich nach oben gerichteten Skala sein. Die Länder rechnen mit 1.000.000 angekommenen Flüchtlingen. Damit entfielen pro Person rund 1.700 Euro, bzw. rund 140,- Euro mtl. Eine kaum ernst zu nehmende Summe.

Im April 2015 erhielten in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder im Alter bis 15 Jahre Zahlungen aus Hartz-IV. Die auf Grundsicherung angewiesenen Minderjährigen in dieser Altersgruppe haben bereits eine Quote von fast 16 Prozent erreicht. Von einer echten Armut sprechen die Statistiken jedoch nicht. Statt dessen seien die Familien stets „nur armutsgefährdet“.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.