Jungunternehmer befürworten mehrheitlich Russland-Sanktionen

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Die über Russland verhängten Wirtschaftssanktionen seien ein „klares politisches Signal“. Eine Mehrheit der Wirtschaftsjunioren Deutschlands begrüßt die Strafmaßnahmen gegen Moskau, auch wenn die Wirtschaft darunter leide.

Bilanzen Umfrage

Junge Unternehmer sprechen sich überwiegend für Russland-Sanktionen aus

Sanktionen seien richtig, aber dürfen nicht in Spirale enden

Deutschland müsse für seine Werte einstehen und deshalb seien die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland gerechtfertigt. Mit 59 Prozent befürwortet eine Mehrheit der jungen Wirtschaft die Strafmaßnahmen gegen Moskau, so das Umfrageergebnis von Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) veröffentlicht.

Bei der Kurzumfrage wurden 1.000 Mitglieder dazu befragt, wie sie die von der EU ausgesprochenen Sanktionen bewerteten. Die Sanktionen seien richtig, so 59 Prozent der Befragten, selbst wenn der Wirtschaft an einigen Stellen Schaden zugefügt werde.

Wirtschaftssanktionen seien nicht der richtige Weg, so die Antwort von 36 Prozent der Befragten. Diese lehnten die Sanktionen gegen Russland ab. Christian Wewezow, Bundesvorsitzender der WJD, hält es für richtig, dass ein „klares politisches Signal gesetzt worden ist“ und sprach sich dennoch für die Vermeidung einer fortgesetzten Sanktionsspirale aus.

Nach eigenen Angaben zählt WJD rund 10.000 junge Unternehmer und Führungskräfte bis 40 Jahren. Von den Mitgliedern seien 74 Prozent Unternehmer, rund 26 Prozent angestellte Führungskräfte.





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