Jährliche Inflationsrate im Juni 2018 bei 2,1 Prozent

Konjunktur-


Die jährliche Inflationsrate im Bundesgebiet betrug im Juni 2018 nach vorläufigen Angaben 2,1 Prozent. In der Eurozone kletterten die Preise im gleichen Zeitabschnitt um 2,0 Prozent nach oben.

Energiepreise wieder mal Zugpferd ansteigender Preise

Ernte
Lebensmittel um 3,4 % teurer

Die Preise für Konsumenten sind im Juni 2018 nach vorläufigen Angaben der Statistikbehörde Destatis im Bundesgebiet auf Jahressicht um 2,1 Prozent gestiegen. Wieder einmal waren vor allem die gestiegenen Energiepreise (+6,4 %) der Hauptantrieb für die spürbar angezogene Inflation (gemessen am Verbraucherpreisindex). Die Preise für Nahrungsmittel und Waren zogen gegenüber dem Juni im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent bzw. um 2,8 Prozent an. Für Dienstleistungen mussten die Konsumenten im Juni 2018 um 1,5 Prozent mehr ausgeben. Die Wohnungsmieten lagen um 1,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der bisher niedrigste Wert der jährlichen Teuerungsrate wurde im Jahr 2018 im Februar mit 1,4 Prozent markiert.

Für die Eurozone meldeten die Statistiker von Eurostat eine Inflationsrate von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Juni. Einen Monat zuvor lag die jährliche Inflationsrate bei 1,9 Prozent. Wie in der Wirtschaftszone des Bundesgebietes war auch im Euroraum der Energiesektor (+8,0 %) der hauptsächliche Preisantreiber des virtuellen Warenkorbes, gefolgt von Lebensmitteln, Tabak und Alkohol (+2,8 %).


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