IWF und Finanzmärkte zweifeln an Athens Zahlungsfähigkeit im Mai

Griechenlandkrise-


Für Athen stehen am 06. und 12. Mai 2015 zwei Zahlungen zu 200 Millionen und 750 Millionen Euro an den IWF an. Zinszahlungen die von Griechenland womöglich nicht gestemmt werden können. Finanzmärkte zweifeln an die Zahlungsfähigkeit des Krisenlandes, da man an den Zahlungen von Renten und Löhnen festhielte.

Griechenlandkrise

Athen will „sich anstrengen“, um im Mai die Zins-Schulden an den IWF stemmen zu können

Verhandlungen zwischen Athen und Gläubigern dauern an

In den ersten zwei Wochen des Mais stehen für Griechenland zwei wichtige Rückzahlungstermine an den Internationalen Währungsfonds (IWF) an. Am 06. Mai erwartet der IWF eine Zahlung von rund 200 Millionen Euro und am 12. Mai 750 Millionen Euro.

Der Fonds wartet mit Spannung auf das Eintreffen der fälligen Millionen aus Zinszahlungen, da eine detaillierte Beurteilung der Liquiditätssituation Griechenlands nicht möglich sei und deshalb auf weitere Informationen im Laufe der Gespräche mit Athen und seine Gläubiger erhoffen, so lt. Kathimerini ein IWF-Sprecher.

Griechenlands Regierung erklärte, für die Zahlung der zweiten Tranche an den IWF am 12. Mai kämpfen zu wollen, aber die Finanzmärkte hegten Zweifel an Athens Zahlungsfähigkeit und begründen dies mit den im Mai fortgesetzten Lohn- und Rentenzahlungen.

Die US-Ratingagentur Moody’s zeigt ebenfalls sehr wenig Zuversicht zur Zahlungsfähigkeit Griechenlands und schraubte „vorsorglich“ die Bonität um eine Stufe auf „Caa2“ nach unten.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen
Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.