IWF sieht soziale Ungerechtigkeit wegen Corona ansteigen

Covid-Politik –


Die wirtschaftlichen Schäden aufgrund der Lockdown-Maßnahmen seien lt. IWF bisher weniger dramatisch ausgefallen als ursprünglich befürchtet. Dennoch werden die Folgen vor allem für die Armen verheerend sein.

Armutsgefährdung

Die soziale Ungerechtigkeit werde wegen „Corona-Pandemie“ größer werden

IWF-Einschätzung – „Arme werden immer ärmer“

Der Internationale Währungsfonds (IWF) verkündet, dass die Wirtschaft bisher mit einem blauen Auge davongekommen sei. Die mit der als Pandemie erklärten Corona-Krankheit verursachten Schäden hielten sich in Grenzen und fielen nicht derart massiv aus wie ursprünglich befürchtet. Der IWF spricht sogar von einem bisher ausbleibenden dramatischen Konjunktureinbruch. Bis Ende 2020 werde das weltweite Wachstum um rund 4,4 Prozent zurückgegangen sein, also um 0,8 Prozentpunkte weniger dramatisch als noch im vergangenen Juni eingeschätzt.

Diese Entwicklung liege u.a. daran, dass sich die Welt anpasse, so die Einschätzung der IWF Chef-Ökonomin Gita Gopinath. Der glimpfliche Verlauf sei vor allem den geldpolitischen Unterstützungen und Konjunkturhilfen zu verdanken. Eine derartige Krise wie in den Jahren 2008 und 2009 sei dadurch verhindert worden. Dennoch werden die weiteren Folgen nicht ausbleiben. Aufgrund der auch im kommenden Jahr anhaltenden Rezession werden die soziale Ungerechtigkeit erhöht und bisherige Erfolge bei der Bekämpfung der Armut ausgelöscht, so der IWF. „Die Armen werden ärmer“, so die IWF-Ökonomin, welche wohl den Hinweis vergaß, dass die „Reichsten immer reicher“ werden.

Der IWF zählt neben MasterCard, BP, Microsoft und Weltwirtschaftsforum zu den Verfechtern eines großen „Resets“. Wie genau dieser aussehen soll, wird voraussichtlich während bzw. nach dem nächsten Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) verkündet. Dieser soll im kommenden Jahr nicht wie bisher in Davos, sondern in Luzern stattfinden.

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