IWF Regel-Anpassung: Insolvente Ukraine soll dennoch Kredite erhalten

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Die Ukraine ist insolvent und hängt vollständig am Tropf der „gönnerhaften Geldgeber“. Der IWF sieht sich nun selbst in der Klemme stecken, denn Kiew ist im Zahlungsrückstand. Das sog. 17-Milliarden-Dollar Hilfsprogramm kann ohne Regeländerung nicht gestartet werden.

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Insolvente Ukraine soll durch Regeländerung des IWFs weitere Kredite erhalten

Private Kreditnehmer träumen von solchen Möglichkeiten

Was nicht passt, wird passend gemacht. Wenn der schwach solvente Kreditnehmer die AGBs der Bank nicht erfüllen kann, werden die Regeln einfach zugunsten des künftigen Schuldners geändert. Für private Kreditnehmer undenkbar, nicht aber im Zusammenspiel zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Ukraine.

Die Ukraine ist pleite und hängt seit Monaten an den Geldflüssen aus der EU und den USA. Die wirtschaftliche Perspektiven sind sehr dünn gesät. Derzeit gibt es keine Aussicht, die bisherige und durch Zinsen noch steigende Schuldenlast aus eigener Kraft bewältigen zu können.

Nach dem Reglement des IWF ist an die Vergabe weiterer „Hilfskredite“ nicht zu denken. Nun plant der von den USA dominierte Währungsfonds offenbar die Anpassung der „AGBs“, wie die F.A.Z. (Mittwoch) berichtete. Die IWF-Führung wolle die bisher geltenden Kreditregeln dahingehend anpassen, dass auch zahlungsunfähigen Ländern eine „Hilfstranche“ ausgezahlt werden könnte.

Diese allgemein gehaltene Anpassung der Kreditregel ist dennoch unmissverständlich den Bedürfnissen Kiews gewidmet. Der IWF stellte der Ukraine rund 17 Milliarden Dollar „Hilfskredit“ in Aussicht und ohne die Regelanpassung für Staaten scheint die „rettende“ Überweisung schlicht aussichtslos zu sein.





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