IWF Prognose: Nach neue Momentaufnahme Ausblicke korrigiert

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Die globalen Situationen verhalten sich einfach nicht statisch. Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigierte nach der Erfassung einer neuen Momentaufnahme nach Ablauf des 1. Quartals 2016 die Prognosen für den globalen Wirtschaftswachstum abermals nach unten.

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Der IWF eilte der Realität erneut nach, um den bisherigen Fernblick neu zu justieren

Vor drei Monaten sah der Weitblick etwas ungetrübter aus

Ökonomen blicken in die Welt hinaus und schätzen die Folgen der eben aufgenommenen Momentaufnahme für die Zukunft ein. Nach drei Monaten erfolgt der Kontrollblick und man stellt regelmäßig fest: Die Momentaufnahme verhielt sich nicht statisch.

Der IWF musste sich von der Realität überzeugen lassen und revidierte die zuletzt aufgestellten Prognosen für die Weltwirtschaft in den Jahren 2016 und 2017 wiederholt nach unten. Der „World Economic Outlook“ muss eben der aktuell gültigen Momentaufnahme neu angepasst werden.

Demnach werde die Weltwirtschaft nach „heutiger Sicht“ im Jahr 2016 um 3,2 Prozent zulegen. Für das kommende Jahr feilte der IWF ebenfalls etwas nach und schätzt nun ein BIP-Plus von 3,5 Prozent ein. Deutschlands Wachstum werde 2016 1,5 Prozent (vorher 1,7) und ein Jahr später 1,6 Prozent (vorher 1,7) betragen. Österreichs Wirtschaftswachstum schätzt der IWF auf 1,2 bzw. 1,4 Prozent ein.

Besorgniserregend seien die seit letztem Sommer beobachteten herben Einbrüche auf den Aktienmärkte gewesen. Die Fundamentaldaten hätten keine Gründe aufgezeigt, aber die Märkte reagierten dennoch sehr heftig. Ein Zeichen für eine anwachsende Volatilität.

Für die Länder hielt der IWF den Ratschlag bereit, die Notenbanken bei ihrer Nullzins-Politik zu unterstützen. Die Politik müsse die Risiken nun gemeinsam und entschieden bekämpfen. Damit werden den Märkten die richtige Signale gegeben und dies führe zu einem Vertrauen in die Wirtschaft.

An die EU entsandte der Fonds die Botschaft, dass man sich um die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt kümmern müsse. Private Firmen müssten dazu Subventionen für die zu zahlenden Gehälter erhalten und Asylbewerber die notwendigen Arbeitsgenehmigungen.

In rund drei Monaten dürfte sich die Welt und ihre wirtschaftliche Lage wieder etwas aus der aktuellen Momentaufnahme herausbewegt haben. Im Anschluss gelten neue Vorausblicke.


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