IWF eröffnet in der Ukraine ein Basar der billigen Schnäppchen

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt in der Ukraine seine Funktion als Wegbereiter für ein Basar der billigen Schnäppchen wieder einmal unter Beweis. Kredite gibt es nur gegen Bedingungen und diese sehen in der Regel den Ausverkauf des Landes an sehr interessierte ausländische Großkonzerne vor.

Agrarspekulationen

Die Ländereien der Ukraine dürften bereits auf der Karte ihren Besitzer gewechselt haben

Kiew braucht Milliarden und der IWF stellt die Bedingungen

Das Prinzip des Internationalen Währungsfonds (IWF), die Vergabe von an Bedingungen gebundenen Kredite an finanziell notleidende Länder, findet in der Ukraine eine weitere mustergültige Anwendung. Das krisengebeutelte Land wäre eigentlich schon bankrott, wenn nicht bereits Gelder vom IWF und aus der EU zugeflossen wären. Weitere Milliarden sind vom Fonds bereits in Aussicht gestellt, aber die vorher wollen die Rückzahlungsmodalitäten geklärt werden. Im Mittelpunkt steht die Erschließung von Geldquellen, damit Kiew den „Hilfskredit“ samt Zinsen wieder tilgen kann.

Auch zur Klärung der Tilgung zeigt sich der IWF stets hilfsbereit und zuvorkommend. Hierfür fungiert der Internationale Währungsfonds als ein Vorzimmer für sehr engagierte Großkonzerne und das Interesse am großen Kuchen Ukraine ist sehr groß. Die ehemalige Kornkammer der Sowjetunion besitzt Ländereien und Anbauflächen, die vor allem Nahrungsmittelhersteller an die vorderste Reihe rücken lassen. Hat der IWF einmal mit der Kreditvergabe einen Fuß ins Land gesetzt, sind Tür und Tor für das Nachströmen der privaten Unternehmen weit aufgerissen. Der Basar ist damit eröffnet.

Der Ausverkauf der Ukraine scheint ohnehin schon im vollen Gange zu sein. Eine Anfrage der Linke-Fraktion brachte die Antwort ein, dass die Späher der Unternehmen DuPont und Monsanto die Landkarten längst mit ihren virtuellen Grenzsteinen versehen haben.

Der Ansicht, dass die Ukraine ihr Land und Boden an westliche Unternehmen verkaufen muss, damit die Kredit des IWF bedient werden können, ist auch der ehemalige Wirtschaftsberater von US-Präsident Ronald Reagan, Paul Craig Roberts. Im Gespräch mit RT erklärte der Politologe, dass die Ukraine alle ihre Unternehmen, Ackerflächen und Naturressourcen an den Westen verkaufen müsse. Die Ukraine verwandelte sich auf diesem Weg in eine Kolonie des Westens. Gleichzeitig werden Sozialleistungen sowie Ausgaben für Krankenhäuser und Schulen gekürzt.





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