IW: Bessere Arbeitsmarktlage – Schleppende Investitionsbereitschaft

Konjunktur Deutschland-


Deutschlands Unternehmen sehen mit gesteigertem Optimismus in das kommende Jahr 2014. Zwar sehr gedämmt, aber dennoch um ein paar kleine Schritte nach vorne. Die Skepsis scheint nach wie vor groß zu sein. Von einer gesteigerten Investitionsbereitschaft ist nichts zu spüren.

Wachstum

Trotz aller Zurückhaltung erwarten Unternehmen Steigerungen im Jahr 2014

Im Jahr 2014 nur leichte Exportanstiege erwartet

Eine gewisse Bewegung in die richtige Richtung sei zu erkennen, aber es geht nur schleppend voran Die Konjunktur wird im kommenden Jahr nur „im Schritttempo“ gen Erholung zusteuern, so die Einschätzungen der deutschen Unternehmen.

Die Arbeitsmarktlage habe sich inzwischen verbessert, aber eine höhere Investitionsbereitschaft bliebe noch aus. Die Herbstumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergab mit 37 Prozent ein gutes Drittel von Unternehmen, die ihre Geschäftslage im Augenblick günstiger als noch im vergangenen Frühjahr einschätzen. Gegenüber der Frühjahrsumfrage ein Anstieg um 9 Prozentpunkte. Der Anteil der Firmen, die von einer schlechteren Ausgangslage berichteten, ist im gleichen Zeitraum von 25 auf 20 Prozent gesunken.

Bei Firmen steigender Optimismus für das Jahr 2014

Für das kommende Jahr blicken die Unternehmen mit etwas mehr Zuversicht als noch zu Beginn 2013. Steigerungen in der Produktivität werden von 42 Prozent der befragten Firmen (3.300) erwartet. Lediglich 12 Prozent rechnen mit einer Stagnation.

Der Arbeitsmarkt erwartet eine Fortsetzung in der Verbesserung der Beschäftigtenquote. Für das nächste Jahr wollen 28 Prozent der befragten Firmen für zusätzliche Arbeitsstellen sorgen. IW Köln geht von einer erhöhten Inlandsnachfrage trotz des ohnehin sehr robusten Konsums aus.

Exportwirtschaft mit nur geringen Steigerungsraten

Die eher schleppende Entwicklung der Weltwirtschaft hat die deutsche Exportwirtschaft nach wie vor im Griff. Die Zuversicht auf deutlich steigende Ausfuhren ist bei den Firmen noch sehr zurückhaltend. Lediglich um 2 Prozentpunkte mehr ist der Anteil der Unternehmen gegenüber dem Frühjahr gestiegen, die von steigenden Exporten ausgehen (30 Prozent).

Das Geld bewegt sich nur „sehr zäh“. Etwas weniger als ein Drittel der befragten Firmen im Rahmen der Herbstumfrage 2013 planen höhere Investitionen in absehbarer Zukunft. Der Anteil ist gegenüber dem Frühjahr unverändert.

Für IW-Direktor Prof. Michael Hüther ist die fortgesetzt geringe Investitionsbereitschaft in Deutschland bedenklich. Hüther forderte die Bundesregierung dazu auf, durch gesteigerte private und staatliche Investitionen die Rahmenbedingungen deutlich zu verbessern.

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