Italien: Bad Bank & Reformen sollen Konjunktur beleben

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Italiens marode Banken bremsen das notwendige Wirtschaftswachstum. Rom und Brüssel vereinbarten die Schaffung einer Bad Bank und erhoffen sich in Verbindung mit Reformen einen Konjunkturaufschwung.

Kolosseum

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Bad Bank und Reformen für erhoffte Konjunkturbelebung

Am Ende des dritten Quartals 2015 wies die drittgrößte Wirtschaft der Eurozone Italien eine Schuldenquote von 134,6 Prozent auf, Tendenz weiter steigend. Repräsentativ zum hohen Schuldenstand des öffentlichen Haushalts lastet auf die Kreditinstitute Italiens ein Berg fauler Kredite in Höhe von rund 200 Milliarden Euro.

Nun sollen die maroden Banken Italiens bei der Handhabe ihrer risikobehafteten Kreditpapiere unterstützt werden. Zwischen Italien und der EU kam es lt. Handelsblatt (Mittwoch) zur Einigung, dass für die wackeligen Banken eine Abwicklungsgesellschaft („Bad Bank„) eingerichtet werden soll. Über diesen Weg können die Institute ihre belasteten Kredite auslagern und damit gleichzeitig ihre eigenen Bilanzen entlasten.

Der Staat Italien unterstützt die Banken zusätzlich durch die Vergabe von Garantien, die „offiziell“ zu üblichen Marktpreisen gekauft werden, um eine illegale staatliche Beihilfe zu vermeiden.

Rom und Brüssel erhoffen sich mit der Schaffung einer Bad Bank in Verbindung mit Reformen Impulse für das Wirtschaftswachstum Italiens. Darüberhinaus erwarte man eine Belebung in den Kreditvergaben.





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