Internationaler Währungsfonds: Chinas Märkte werden nur angepasst

Konjunktur-


Der Internationale Währungsfonds (IWF) versucht offenbar die auf chinesische Finanzmarkt- und Wirtschaftsprobleme begründete teils panische Ängste an den Börsen einzudämmen. Von einer Krise könne überhaupt noch nicht gesprochen werden. Die Märkte werden nur angepasst.

Devisen

IWF will die Stürme an den Märkten eindämmen – Von einer China-Krise keine Spur

„Chinas Wirtschaft durchlebt gerade eine natürliche Korrektur“

„Alles nur halb so schlimm“. Die Marktteilnehmer sehen die wirtschaftlichen Entwicklungen in China zu drastisch. Von einer Krise könne nicht gesprochen werden, nicht einmal von deren Vorboten, so der IWF lt. dem Bericht vom Manager Magazin (Sonntag). Es seien lediglich „notwendige Anpassungen, alles rein natürlich“.

Chinas Real-Wirtschaft schwäche zwar derzeit ab, aber dies sei aus natürlichen Vorgängen begründet. In den vergangenen Jahren praktizierte China eine expansive Geldpolitik und deshalb sei es jetzt noch absolut zu früh, um von einer Krise zu sprechen.

Die Handelsbörsen in China brachen in den vergangenen zwei Wochen in mehreren Schritten deutlich ein. Nun folgte am Freitag ein Bericht aus der Real-Wirtschaft. Demnach sei der Industrie-Sektor auf den Stand vor über sechs Jahren zurückgefallen. Globale Einstürze an den Handelsplätzen quittierten diese schlechten Nachrichten.

Chinas Währung Yuan (Renminbi) wertete gegenüber den US-Dollar nach den Eingriffen der chinesischen Notenbank in drei Schritten deutlich ab. Mit dem Fall des Yuan wurden auch die Währungen der Schwellenländer, insbesondere die in der Fernost-Region mitgezogen. So wertete der Euro ohne selbst an Stärke dazu gewonnen zu haben gegenüber der thailändischen Währung von rund 36 auf 40 Baht auf. Die Entwicklungen an den Devisenmärkten werden als Währungskrieg verstanden und entsprechend hektisch werden auch riesige Mengen Kapital aus den Schwellenländern abgezogen.

Sollte nun die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) tatsächlich die Zinsen anheben, würde dieser Schritt durch die Aufwertung des US-Dollars auf den Devisenmarkt magnetisierend wirken. Das ohnehin labile (relative) Gleichgewicht in der globalen Finanzwelt droht endgültig zu kippen. Der IWF bemüht sich offenbar um die Eindämmung des panischen Geldabzuges aus den Schwellenländern, denn die Fakten aus der Real-Wirtschaft Chinas sprechen auch eine reale Sprache.





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