Inflationsrate März 2018 im Euroraum rückläufig

Konjunktur-


Die Inflationsrate im Euroraum war im März 2018 rückläufig. Lediglich 1,3 Prozent betrug der Anstieg auf Jahressicht und damit weniger als einen Monat zuvor.

EZB-Geldpolitik dürfte wohl wiederholt in Verlängerung gehen

EU-Regeln
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Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone hinkte auch im März 2018 den Erwartungen hinterher. Im letzten Monat des ersten Quartals lag die Inflationsrate im März auf Jahressicht bei 1,3 Prozent, nach 1,5 Prozent im Februar. In der gesamten EU lag die Inflationsrate bei 1,5 Prozent.

Ein Jahr zuvor lag die Inflationsrate im Euroraum bei 1,6 Prozent, so die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch.

Im März 2018 durchzog Zypern mit -0,4 Prozent sogar eine deflationäre Phase. Fast stabil blieb es mit einer Inflationsrate von 0,2 Prozent in Griechenland und 0,4 Prozent in Dänemark. Die höchsten Inflationsraten im März 2018 wiesen die Mitgliedsländer Slowakei und Litauen mit je 2,5 Prozent, Estland mit 2,9 Prozent und Rumänien mit 4,0 Prozent vor.

Im Vergleich zum Vormonat fiel die Inflationsrate in sechs Mitgliedsländern, in ebenfalls sechs Ländern blieb sie stabil und in fünfzehn Ländern stieg sie an.

Angesichts dieser höchst unerwünschten zögerlichen bzw. sogar rückläufigen Inflationsentwicklung dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) wohl von einer Straffung der gegenwärtigen Geldpolitik absehen und ggfs. eine Verlängerung der Niedrigzinspolitik und des Anleihenkaufprogramms ins Auge fassen.


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