Industriestaaten fassen ihre reichen Bürger mit Samthandschuhen an

Vermögen-


Zahlreiche Industriestaaten verfügten über keine spezielle Abteilung in ihren Finanzbehörden, um die Steuerpflicht ihrer reichen Bürger zu prüfen. Die Vermögenden werden mit Samthandschuhen angefasst. Die internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigte sich überrascht über die Passivität der betroffenen Länder, obwohl die Vermögen in den letzten Jahren in die Höhe gingen.

Reichtum

Ein Wall aus Geld schützt offenbar vor den neugierigen Blicken der Finanzbehörden

Seit 2009 wuchs das Vermögen der Reichen stark an

Im Prinzip wiederholte die OECD lediglich ihre Feststellung. „Die Reichen werden zu gering besteuert“. Vor sechs Jahren ermahnte die OECD die Industrieländer zur Erweiterung ihrer Finanzbehörden, um den sehr Vermögenden in ihren Ländern genauer auf die Finger, bzw. in die Papiere zu sehen. Lediglich ein Drittel der überprüften Industrieländer verfüge aktuell über entsprechende Abteilungen, die die Gegebenheiten der „Superreichen“ auch erfassen könnten.

Wer als Einzelperson über ein Vermögen von mehr als 1 Millionen US-Dollar verfügt, gilt lt. dem Bericht als reich. Die Anzahl der Vermögenden ist in den vergangenen Jahren angewachsen und ganz besonders stark das Vermögen der ohnehin schon Reichen. Trotz anhaltender Finanzkrise. Um so mehr verwunderte es den OECD, dass die betroffenen Industrieländer nach wie vor keine Vorkehrungen trafen, um wenigstens eine Steuerschuld festzustellen. Deutschland verfüge ebenfalls über keine Finanzabteilung für die Erfassung bzw. „Behandlung“ der sehr vermögenden Personen.



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