Index Euro-Austritt: Italien sorgte für ansteigende Werte bei Sentix

sentix Index November 2013-


Die Abwärtsfahrt des sentix Euro Break-up Index ist von Italien gestoppt worden. Im November 2013 sorgte das südeuropäische Euroland bei den Investoren für eine erhöht eingeschätzte Wahrscheinlichkeit des Euro-Austritts.

Euro-Austritt

Die Anleger halten Italiens Verlassen der Eurozone für wahrscheinlicher

Geringfügiger Anstieg, doch eindeutige Trendwende

Ein neues Allzeit-Tief zum sentix Euro Bread-up Index (EBI) wurde im November 2013 klar verfehlt. Italien verursachte bei den Anlegern einen gewissen Verlust beim Optimismus. Gegenüber dem Vormonat ist die Wahrscheinlichkeit eines Euro-Austritts innerhalb der nächsten 12 Monate von 1,7 auf 2,3% angestiegen. Doch das bei den Bundesbürgern sehr beliebte Urlaubsland steht nicht alleine auf einsamer Strecke.

Ein mögliches Verlassen Deutschlands wird von den Anlegern ebenfalls etwas negativer bewertet. Der gestiegene EBI liegt mit Italiens Wert gleich auf.

Offensichtlich wenig Glauben schenken die befragten Anleger den politischen Beteuerung über die verbesserte Lage Griechenlands. Keine Spur von einer gefestigten Verankerung innerhalb der Währungsunion. Griechenlands EBI nahm im vergangenen Monat ebenfalls zu und erreichte den neuen Wert von weit abgeschlagenen 11,9%.

Im vergangenen Monat geriet erstmals Frankreich in den Mittelpunkt des sentix Index. Im Laufe des Novembers sind die ersten Wogen vorübergehend geglättet worden. Der im Oktober von ursprünglich 0,5 auf 1,3% hoch gesprungene Wert wurde in den vergangenen Wochen auf 1% korrigiert.

Der „große“ sentix Euro Break-up Index beträgt für den Monat November 2013 15,8% (Oktober 14,25%). Dieser Wert beschreibt die Wahrscheinlichkeit für einen Zerfall der Eurozone.

Die „Top 5“ im sentix Euro Break-up Index November 2013

Land Austritts-Wahrscheinlichkeit
Griechenland 11,9%
Zypern 8,5%
Italien 2,3%
Deutschland 2,3%
Portugal 1,9%

Quelle: sentix

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