In Deutschland bleiben immer mehr Kinder ein Einzelkind in der Familie

Familie-


In Deutschland steigt die Anzahl der minderjährigen Einzelkinder pro Familie stetig an. Inzwischen lebt mehr als ein Viertel aller Minderjährigen pro Haushalt ein Einzeldasein ohne weiteren Geschwister.

Tiefschlaf

Immer mehr Kinder bleiben in der Familie ohne weitere Geschwister

Einzelkinder sind eine Domäne der Großstädte

Die seit Jahren sinkende Geburtenrate führte Deutschland inzwischen weltweit auf Platz 1, nachdem Japan als bisheriger Anführer der Weltrangliste auf die zweite Position abgedrängt wurde. Eine logische Konsequenz ist der Anstieg der Einzelkinder in Deutschland und im Jahr 2014 war bereits mehr als ein Viertel der Minderjährigen ein „familiärer Einzelgänger“.

Im Jahr 2014 lebten knapp 3,4 Millionen minderjährige Kinder in Deutschland ohne eine Schwester oder einem Bruder in der Familie. Bei insg. ca. 13 Millionen minderjähriger Kinder waren es bereits 26 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Anlass des Weltkindertags am 20. September mitteilte.

Weniger als die Hälfte (47%) der minderjährigen Kinder wuchs mit einem weiteren minder- oder volljährigen Geschwister-Kind im Haushalt auf. Bei 26 Prozent der Minderjährigen lag die Anzahl der Geschwister bei mindestens zwei weiteren Kindern.

In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern lag der Anteil der minderjährigen Einzelkinder bei 30 Prozent. In Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern lag der Anteil der Einzelkinder bei 24 Prozent. Seit 1996 erhöhte sich der Anteil der minderjährigen Einzelkinder im Bundesgebiet um 2 Prozentpunkte (Anteilig Ost +5 Prozentpunkte, West +2 Prozentpunkte) .





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