Importpreise im Dezember 2023 teils richtig abgestürzt

Inflation –


Die Importpreise sind auch im Dezember 2023 teils deutlich niedriger gelegen als im Vorjahres-Dezember. Über das gesamte Jahr 2023 hinweg purzelten die Preise importierter Waren und Energieträger förmlich steil abwärts. Beim Konsumenten war dies wie gehabt kaum zu beobachten.

Gefallene Importpreise teils massiv

Import

 Für den Konsumenten weitgehend unsichtbare Preisabstürze beim Import

Im Dezember 2023 sind die Preise der importierten Waren abermals deutlich niedriger als ein Jahr zuvor gelegen. Der Preisrückgang in den vergangenen Monaten basiere gemäß Destatis jeweils auf einem Basiseffekt, da die Preise im Jahr 2022 in die Höhe geschnellt sind. Mit einem Rückgang der Importpreise um 8,5 Prozent im Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahres-Dezember sollte der sog. Basiseffekt eigentlich mal langsam ausgeklungen sein. Im November 2023 lagen die Importpreise um 9,0 und im Oktober 2023 um 13,0 Prozent niedriger als im jeweiligen Vorjahres-Monat.

Im gesamten Jahr 2023 lagen die Importpreise um 8,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022.

Die Exportpreise lagen im Dezember 2023 um 2,4 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Im Jahresdurchschnitt waren die Exportpreise in 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022.

Energiepreise sind abgestürzt – Nicht beim Konsumenten

Importierte Energie war im Dezember 2023 um 32,1 Prozent günstiger als im Dezember 2022. Der Preisrückschritt gegenüber dem November 2023 lag bei 6,3 Prozent. Fast um die Hälfte (49,0 %) rutschten die Preise für Erdgas ab. Der Preis für importierten Strom lag im Dezember 2023 um 72,0 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Steinkohle war im Import um 35,3 Prozent günstiger. Mineralölerzeugnisse um 10,8 Prozent und Erdöl um 7,5 Prozent günstiger.

Gegenüber dem Vormonat November 2023 waren die Preisrückgänge bis Dezember 2023 ebenfalls sehr sichtbar, zumindest bei den gewerblichen Import-Abnehmern. Erdgas kostete um 4,9 Prozent, Strom um 25,2 Prozent, Erdöl um 8,1 Prozent, Mineralölerzeugnisse um 5,7 Prozent und Steinkohle um 2,8 Prozent weniger.

Selbst ohne die Einberechnung der Energieanteile lagen die Importpreise im Dezember 2023 um 2,4 Prozent niedriger als im Dezember 2022.

Lebensmittelpreise durchwachsen

Der Importpreis für Weizen lag im Dezember 2023 um 29,4 Prozent niedriger als im Vorjahres-Dezember. Rohkaffee kostete bei der Einfuhr um 2,7 Prozent weniger. Lebende Schweine waren im Import um 19,9 Prozent teurer. Besonders zogen die Preise mit einem Aufschlag um 60,0 Prozent die Importpreise für Kakaobohnen an. Tomaten kosteten um 46,1 Prozent mehr.

Milch- und Milcherzeugnisse waren im Import im Dezember 2023 um 11,9 Prozent günstiger. Die Preise für Geflügelfleisch fielen lt. Destatis um 10,5 Prozent und pflanzliche und tierische Öle kosteten um 9,6 Prozent weniger als im Vorjahres-Dezember.

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